Sony erteilt Bethesda die Mod-Absage

Playstation 4: Vorerst keine Mods von Bethesda

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von Sebastian Hardt (@hardtboiled)-

Jetzt also doch nicht: Für Fallout 4 auf der Playstation 4 wird es keine Mod-Unterstützung geben. Während PC- und Xbox One Spieler sich schon seit Längerem durch den meist kostenlosen Zusatz-Content kämpfen dürfen, werden sich Sony-Jünger bis auf absehbare Zeit gedulden müssen.

Modding auf Konsole noch in den Kinderschuhen

Neue Items, zusätzliche Storylines, hübschere Grafik: Gerade Bethesda-PC-Games wie 'The Elder Scrolls V: Skyrim' oder 'Fallout 4' sind unter Moddern beliebt und werden in schöner Regelmäßigkeit mit den meist kostenlosen Erweiterungen ('Mods') von den Hobby-Programmierern bedacht.

Was ist eine Mod?

Unter dem Begriff Modding versteht man eine meist von Privatanwendern entwickelte und häufig kostenlos zur Verfügung gestellte Erweiterung eines bereits erschienenen Spiels. Eine Mod kann z. B. neue Inhalte oder technische Verbesserungen beinhalten.

Auf Konsole steckt die Modding-Szene bisher allerdings noch in der Kinderschuhen. Umso größer war die Vorfreude, als Spiele-Entwickler Bethesda Anfang des Jahres verkündete, Modding auch für die Konsolenversionen möglich zu machen. Wie sich jetzt herausstellt, schauen PS4-Spieler jedoch abermals in die Röhre.

Bis auf Weiteres keine Mods für PS 4

Denn wie Bethesda kürzlich mitteilte, wird es vorerst keinen Mod-Content für Sonys Spielekonsole geben: Sony habe sich nach monatelangen Gesprächen letztlich doch nicht bereiterklärt, Mod-Content in der von Bethesda gewohnten Art und Weise zu erlauben.

Solange Sony dies nicht gestatte, wird besagter Content für Fallout 4 und Skyrim nicht verfügbar sein, heißt es von Bethesda weiter. In der Zwischenzeit wolle der Spiele-Entwickler nach "anderen Wegen" suchen, Mods für PS4-User verfügbar zu machen.

Microsoft gibt sich schadenfroh

Warum Sony diesen Schritt gegangen ist, ist derzeit noch unklar. Fest steht, dass sich Xbox One Spieler schon seit Längerem über Modding-Content für Fallout 4 freuen können. Entsprechend schadenfroh nahm man die Meldung offenbar im Hause Microsoft auf - Chef-Programmierer Larry Hryb konnte sich den Seitenhieb jedenfalls nicht verkneifen und wies kurz nach der Mitteilung von Bethesda ganz unschuldig bei Twitter erneut auf genannten Umstand hin.

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