Sonys Games-Chef äußert sich zur neuen Hardware

PlayStation VR: Wird Sony den VR-Markt revolutionieren?

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von Sebastian Hardt (@hardtboiled)-

VR für die Massen: Sonys am 13. Oktober erscheinendes VR-Headset 'Playstation VR' wird bereits zum Release nur einen Bruchteil dessen kosten, was andere Anbieter für ihre Hardware verlangen. In einem Gespräch mit Bloomberg gibt Sonys Gaming-Chef Shuhei Yoshida einen Einblick in seine Pläne für die neue Hardware.

"Um ehrlich zu sein: Wir wissen gar nicht, wie hoch die Nachfrage sein wird." Sechs Wochen vor der weltweiten Veröffentlichung des ersten VR-Headsets von Sony gibt sich Shuhei Yoshida, Chef der Games-Sparte des Konzerns, immer noch betont unbekümmert im Gespräch mit der Nachrichten-Seite Bloomberg. An Optimismus, so scheint es allerdings, mangelt es ihm keineswegs.

Größter Umbruch seit Vorstellung der ersten Playstation

Denn gegenüber ihren Konkurrenten auf dem nur schleppend vorankommenden VR-Markt, hat die am 13. Oktober erscheinende 'Sony PlayStation VR' einen ganz entscheidenden Vorteil: Sie ist bezahlbar. Mit einem Preis von 399 Euro liegt das Headset weit unter dem, was beispielsweise HTC für das 'Vive' verlangt. Damit umschifft Sony das derzeit größte Dilemma auf dem VR-Markt: Die Konsumenten wollen VR, aber nicht zu einem fast vierstelligen Preis.

"Schon im Jahr 2020 wird jeder in irgendeiner Form VR nutzen"

Shuhei Yoshida

Wie genau die Konsumenten reagierten sei zu diesem Zeitpunkt aber noch nicht en dé­tail abschätzbar. Der Umbruch, den die neue Hardware im Gaming-Sektor verursachen soll, wird laut dem Gaming-Guru allerdings der größte seit Veröffentlichung der ersten Playstation vor gut 20 Jahren sein.

Analysten sind guter Dinge

Dass der geistige Vater in der derart hohen Tönen über sein Baby redet, verwundert indes nicht. Die Analysten von Goldman Sachs geben Yoshida allerdings recht, wie Bloomberg berichtet: 1,5 Millionen verkaufte Headsets prophezeien die Finanzexperten noch für dieses Jahr, 3 Millionen weitere in 2017.

Vor dem Hintergrund des niedrigen Preises und der Tatsache, dass Sony, im Gegenzug zu anderen VR-Headset-Herstellern, auf eine Community aus Millionen von Playstation-Spielern zurückgreifen kann, erscheint dies alles in allem nicht unrealistisch.

On Stage mit der Lieblingsband

Zumal Sony mit der neuen Hardware die virtuelle Realität offenbar nicht nur in Sachen Gaming massenkompatibel machen möchte. Yoshida hat da so einige Ideen: Mit den Headsets könnte man von zu Hause aus an Vorlesungen teilnehmen, mit seiner Lieblinsgband auf der Bühne stehen oder bei den Olympischen Spielen hautnah dabei sein.

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