Monsterjagd auf der Nintendo Switch

Pokéball-Controller und Smartphone-Link – das erwartet euch in Pokémon: Let's Go

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Foto von Dennie Beneke

von Dennie Beneke (@debeneke)-

'Pokémon: Let's Go Pikachu' und 'Pokémon: Let's Go Evoli' heißen die zwei neuen Titel, die im November für die Nintendo Switch erscheinen. Sowohl Trailer als auch die ersten Ankündigungen von Nintendo und 'Games Freak' verraten Details über Gameplay und die Verknüpfung zum Mobile-Ableger 'Pokémon Go'.

Die Cover Bilder von Pokemon Let's Go mit Pikachu und Evoli

Auf den zwei Covern von 'Pokémon: Let's Go' seht ihr mit Pikachu und Evoli die zwei möglichen Starter-Pokemon.  

Quelle: (Screenshot)  pokemonletsgo.pokemon.com 

Die Cover Bilder von Pokemon Let's Go mit Pikachu und Evoli

Auf den zwei Covern von 'Pokémon: Let's Go' seht ihr mit Pikachu und Evoli die zwei möglichen Starter-Pokemon.  

Quelle: (Screenshot)  pokemonletsgo.pokemon.com 

Seit der Ankündigung, dass ein neues Pokémon-Game für die Nintendo Switch geplant ist, warten Fans der kleinen Taschenmonster ungeduldig auf erste Details. Am Dienstagabend war es dann soweit, als sich Entwickler 'Game Freak' und Publisher Nintendo auf einem Medien-Event zum Release und ersten Inhalten der zwei neuen Titel 'Pokémon: Let's Go Pikachu' und 'Pokémon: Let's Go Eevee' (zu Deutsch: Evoli) äußerten.

Die Namen in den Titeln verraten es schon, denn entweder startet ihr mit einem Pikachu auf große Entdeckungsreise oder wählt das Starter-Pokémon Evoli, das mit Abstand die meisten Evolutionswege einschlagen kann. Erscheinen sollen die beiden Versionen am 16. November, die man entweder allein oder im Couch-Koop mit einem Freund zockt.

'Pokémon: Let's Go' heißt uns wieder in der Kanto-Region willkommen

Für Fans der ersten Stunde fühlt es sich dann ein bisschen wie "nach Hause kommen" an, denn mit der Kanto-Region begebt Ihr euch auf die klassische Pokémon-Reise aus den ersten Titeln der Serie. 'Professor Eich' ist auch wieder am Start und wird euch wohl wieder mit Rat und Tat zur Seite stehen. Wie die Starter-Pokémon sind es auch die 151 ersten Taschenmonster, die aus der speziellen Pikachu-Edition aus 1998 den Weg auf die Konsole finden – Pokémon der nachfolgenden Generationen erwartet ihr laut Ankündigung vergebens.

Der Pokeball Controller mit Schlaufe

So sieht er aus, der exklusive 'Pokéball Plus'-Controller, den ihr einhändig bedient und mit dem ihr für schlappe 50 US-Dollar zusätzlich auf Jagd nach den kleinen Taschenmonstern geht.  

Quelle: (Screenshot)  pokemonletsgo.pokemon.com 

Der Pokeball Controller mit Schlaufe

So sieht er aus, der exklusive 'Pokéball Plus'-Controller, den ihr einhändig bedient und mit dem ihr für schlappe 50 US-Dollar zusätzlich auf Jagd nach den kleinen Taschenmonstern geht.  

Quelle: (Screenshot)  pokemonletsgo.pokemon.com 

Nachteil oder gekonnter Schachzug? Getreu dem Motto "Back to the Roots!" ist dieser Story-Rückschritt durchaus gewollt, um sowohl Beginnern den Einstieg zu erleichtern als auch Serien-Veteranen mit Retro-Feeling und neuen Spielmechaniken zu begeistern.

Auf die Jagd mit Pokéball-Controller

Im Gameplay-Trailer zu 'Pokémon: Let's Go' navigiert ihr euren Trainer entweder einhändig mit dem Joy-Con durch die Region oder legt euch für satte 50 US-Dollar (deutscher Preis noch nicht bekannt) den exklusiven 'Pokéball Plus' zu – ein Controller in Pokeball-Format, mit dem ihr sowohl steuern als auch mit gezielten Handbewegungen Pokémon einfangen könnt. Zudem soll 'Pokéball Plus' nicht nur als Controller fungieren, sondern Trainern ermöglichen, ihre gefangenen Pokémon auch unterwegs bei sich zu tragen. Ob sich dies nur als liebevolle Spielerei entpuppt oder die Funktion wesentlichen Einfluss auf das Gameplay nimmt - sich beispielsweise positiv auf Status oder Zuwendung auswirkt – ist bislang nicht bekannt.

Prozess des Pokemontauschs zwischen Nintendo Switch und Smartphone

Zwischen Pokémon: Let's Go und dem Mobil-Ableger könnt ihr nicht nur fleißig Pokémon hin und her transferieren, sondern eure Begleiter auch außerhalb der Konsole mit euch herumtragen. Welchen Nutzen das verspricht, erläutert Nintendo bis dato nur in Ansätzen.  

Quelle:  pokemon.com 

Prozess des Pokemontauschs zwischen Nintendo Switch und Smartphone

Zwischen Pokémon: Let's Go und dem Mobil-Ableger könnt ihr nicht nur fleißig Pokémon hin und her transferieren, sondern eure Begleiter auch außerhalb der Konsole mit euch herumtragen. Welchen Nutzen das verspricht, erläutert Nintendo bis dato nur in Ansätzen.  

Quelle:  pokemon.com 

Darüber soll sich 'Pokémon: let's Go' mit dem Mobile-Titel 'Pokémon Go' verknüpfen lassen, in dem man beispielsweise gefangene Taschenmonster zwischen Konsole und Smartphone hin und her transferiert. Weitere Details will Nintendo zu diesem Zeitpunkt ebenfalls noch nicht preisgeben, denn die transferierten Pokémon landen (zumindest im Trailer) im sogenannten 'Go Park'. Ob sich diese Verknüpfung ausschließlich auf dieses Areal beschränkt oder man mit den kleinen Kreaturen auch kämpfen und trainieren kann, bleibt erstmal offen.

Generell sieht es so aus, als ob sich das Gameplay hier und da von seinen 'Game Boy'-, oder DS-Vorgängern unterscheidet. Einer der größten Kritikpunkte bei 'Pokémon Go' war das Fehlen von Multiplayer-Kämpfen gegen andere Trainer und auch 'Pokémon: Let's Go' scheint hier etwas andere Wege einzuschlagen – zumindest lässt sich spekulieren, inwiefern die Switch-Umsetzung es zulässt, seine Pokémon nach dem altbekannten Prinzip aufzuleveln und Kämpfe gegen Pokémon im "hohen Gras" zu bestreiten. Ars Technica geht jedenfalls davon aus, dass sich Standard-Pokémon-Kämpfe auf die Computergegner im Spiel beschränken werden.

Quelle: pokemonletsgo.pokemon.com

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