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Video-Review

Syberia 3: Ödes Abenteuer in der Einöde

Geschätzte Lesezeit: unter einer Minute

Foto von Sebastian Hardt

von Sebastian Hardt (@hardtboiled)-

Syberia 3 hätte ein richtig gutes Spiel werden können. Zahlreiche technische Mängel und Designschwächen machen das Oldschool-Adventure aber mitunter zu einer Nervenprobe. Wir haben uns den Titel trotzdem vorgenommen und erklären im Video, was euch erwartet.

13 lange Jahre mussten Adventure-Fans auf eine Fortsetzung warten, jetzt können sie die Geschichte um die Anwältin Kate Walker in Syberia 3 auf PC, Xbox One und PS4 fortführen. Geändert hat sich am Spielprinzip kaum etwas, nach wie vor rätselt sich der Spieler in klassischer Adventure-Manier durch verschiedene Szenarien in der osteuropäischen Einöde - jedenfalls dann, wenn die mangelhafte technische Umsetzung ihn nicht frühzeitig frustriert das Handtuch werfen lässt.

Denn bedauerlicherweise lassen sich die vielen guten Ansätze in Sachen Story-Aufbau, Atmosphäre und Rätseldesign, die in dem Titel durchaus erkennbar sind, kaum so recht genießen. Die erschreckend veraltete Grafik, plumpe Animationen und die unmotiviert dahinplätschernde Synchronisation in Dialogen ersticken fast jedwede Spannung im Keim. So manches Mal vermiest uns die schwammige Steuerung zudem den Spaß an den im Grunde clever erdachten Rätseln. Wie sich Syberia 3 im Detail schlägt und ob sich für euch dennoch ein Blick in das Oldschool-Adventure lohnt, erfahrt ihr in unserem Test-Video:

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