VAC-System wird erweitert

Valve gibt Cheatern keine Chance - jetzt werden Telefonnummern gesperrt

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von Eike Betsch (@bulltosh)-

Schon seit längerem geht Valve mit ihrem VAC-System auf der Gaming-Plattform Steam gegen Cheater vor – Hauptaugenmerk sind Spiele wie Counter Strike: Global Offensive. Nun zieht das Unternehmen die Daumenschrauben weiter an, damit das Betrügen in Spielen immer unattraktiver wird.

Valves Nulltoleranzpolitik wird weiter ausgebaut

In Zukunft sollen Spieler nicht nur aus einem, sondern gleich aus allen Spielen gebannt werden, wenn betrogen wird. Dann auch mithilfe der hinterlegten Telefonnummer - wie man es beispielsweise bereits für Spiele wie "Counter-Strike: Global Offensive" praktiziert, um auf Prime-Matchmaking zugreifen zu können. Dieser Bann bezieht sich darüber hinaus auch auf alle Steam-Accounts, die unter dieser Nummer hinterlegt sind. Auch, wenn der jeweilige Account vielleicht gar keinen Zugriff auf das etwaige Spiel hat.

Dieser, auf die Telefonnummer bezogene Bann wird sich über drei Monate ausstrecken, sodass ein neuer Account erst wieder nach Ablauf der Frist über die gesperrte Nummer erstellt werden kann. Bei wiederholten Verstößen gegen die Such-Algorithmen von Valves-Anti-Cheat-System wird sich die nachfolgende Sperre auch jeweils noch weiter erhöhen. Um welchen Zeitraum die Sperre verlängert wird und wie unterschiedliche Verstöße gewichtet werden, geht zurzeit noch nicht aus den Ankündigungen hervor.

Zwar gab es in der Vergangenheit bereits ungerechtfertigte Verbannungen auf Zeit, jedoch wurden diese vom Steam-Kunden-Support zumeist umgehend wieder freigeschaltet. Insgesamt lässt sich festhalten, dass das VAC-System sehr gut funktioniert - und ob die Software in der Zukunft überhaupt Anwendung findet, liegt nicht zu letzt immer noch im Ermessen der Entwickler.

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