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Xbox-Chef verspricht: Microsoft Store soll endlich brauchbar werden

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von Sebastian Hardt (@hardtboiled)-

Xbox-Kopf Phil Spencer ist unzufrieden mit dem Microsoft Store - weshalb er den kränkelnden App- und Games-Shop, der von PC-Spielern bislang größtenteils geflissentlich ignoriert wird - kurzerhand zur Chefsache erklärt hat.

Als PC-Gamer schwört ihr sehr wahrscheinlich auf 'Steam'. Oder auf 'GOG', 'Origin' oder welche Vertriebs-Plattform für Games euch eben am ehesten liegt. Aber der Microsoft Store? Wohl eher nicht. Zu umständlich, unvollständig und vor allem fehlerbehaftet präsentiert sich auch 2018 noch der digitale Spieleladen unter Windows.

Phil Spencer, bei Microsoft verantwortlich für alles rund um die Xbox, will den Microsoft Store unter Windows umkrempeln.  

Quelle: (Microsoft)  Xbox 

Phil Spencer, bei Microsoft verantwortlich für alles rund um die Xbox, will den Microsoft Store unter Windows umkrempeln.  

Quelle: (Microsoft)  Xbox 

Ein Umstand, der Xbox-Chef Phil Spencer dem Anschein nach ziemlich ärgert - weshalb er den Microsoft Store kurzerhand zur Chefsache erklärt hat. Auf dem hauseigenen Spiele-Event 'XO18' sagte er am vergangenen Wochenende: "Ich denke, wir haben noch tonnenweise Arbeit an Windows vor uns", wie 'The Verge' berichtet.

Windows sei etwas, das ihm sehr am Herzen liege, das (negative) Feedback zum Store habe er vernommen. Daher werde er eine Führungsrolle für den Windows Store übernehmen, um ihn so umzugestalten, dass er für Gamer wie maßgeschneidert sei.

Aus Microsofts Sicht ist ein solches Vorhaben ja durchaus nachvollziehbar: Dem Hersteller ist es ein Anliegen, dass Nutzer möglichst viel aus einer Hand (soll heißen: von Microsoft) konsumieren.

Microsoft Store: Bald echte Alternative zu Steam?

Ob diese das auch annehmen, ist aber eine ganz andere Frage. Der Microsoft Store müsste schon einen beträchtlichen Mehrwert - oder eben mehr Store-exklusive Titel - bieten, um Gamer von Valves Gaming-Plattform zu entwöhnen. Es dürfte also ein langer und beschwerlicher Weg für Microsoft werden, den Windows Store unter PClern als Spieleplattform zu etablieren, die auf Augenhöhe mit dem Platzhirschen Steam steht. Auch wenn sich mit Phil Spencer jetzt jemand darum kümmert, der unter Gamern ein ganz respektables Standing genießt.

Quelle: The Verge

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