Super Game, furchtbarer Film

Hier steht die Physik der weiblichen Anatomie im Vordergrund

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DOA: Dead or Alive (2006)

Wer gedacht hat, es gehe nun aufwärts, den müssen wir an dieser Stelle leider enttäuschen. Denn im Gegensatz zum säbelschwingenden Prinzen aus Persien konnten die Kämpferinnen und Kämpfer von 'Dead or Alive' nur 36 der begehrten 100 Punkte bei metacritics.com abstauben.

Während sich das Beat ’em up zu seiner Zeit vor allem durch hervorstechende Grafik und exzellentes Gameplay einen Namen machte, wirft man der Verfilmung neben ihrer hanebüchenen Handlung vor allem das Fehlen wirklicher Martial-Arts-Kämpfe vor. Obwohl sich mit 'Corey Yuen' damals ein Martial-Arts- und Action-Choreograph als Director der Tecmo-Serie annahm, wirkten die Kampfszenen, als wären sie direkt am Computer entstanden. Wenn man sich schon an einen Action-Film mit Beat ’em up-Hintergrund heranwagt, dann doch bitte mit Kämpfen, die einem den Atem stocken lassen, oder?

Okay, das Game punktete damals auch bei der männlichen Klientel, weil es als eines der ersten Games gewisse Charakteristika der weiblichen Anatomie während des Kampfes bewusst in Szene setzte - das sollte man an dieser Stelle nicht verschweigen. Leicht bekleidet ging es im Film dann ebenso zu, wie in den Beach-Volleyball-Auskopplungen von DOA. Für gute Kritiken hat nackte Haut allein dann leider auch nicht ausgereicht.

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