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Von HDR bis 4K: Was ihr beim TV-Kauf wissen müsst

Foto von Sebastian Hardt

von Sebastian Hardt (@hardtboiled)-

Hersteller moderner Fernsehgeräte werben gerne mit toll klingenden Schlagworten. '4K' ist besonders beliebt bei den Werbefachleuten, und auch die Abkürzung 'HDR' springt einem im Fachhandel momentan geradezu entgegen. Was steckt eigentlich hinter den kryptischen Begriffen? Und welche Features sind wirklich sinnvoll?

In den Technikabteilungen einschlägiger Elektronikmärkte kann man schon mal den Überblick verlieren. Gerade wer sich heute einen neuen Fernseher kaufen will, wird von Informationen geradezu überflutet: Auf den Ausstellungsstücken prangen Aufkleber mit vielversprechend klingenden Fachbegriffen, die technische Raffinesse und kristallklare Bildqualität versprechen. Ein aktuelles TV-Gerät wird dabei schnell zu einer immensen Investition, High-End-Modelle kosten nicht selten vierstellige Beträge.

Umso wichtiger ist es, sich im Vorfeld über die wichtigsten Marketing-Schlagwörter der diversen Hersteller zu informieren - und sich zu fragen, welche Features einem persönlich wirklich wichtig sind. Die gängigsten Begriffe haben wir deshalb mal kurz und bündig für euch gegenübergestellt:


4K: Viel hilft viel

4K, hin und wieder auch UHD oder Ultra HDTV genannt, ist für viele Hersteller noch immer das Schlagwort der Stunde. Die Wortschöpfung verrät etwas über die sogenannte Auflösung, also die Anzahl der Bildpunkte, mit denen das Bild ausgegeben wird: Jeder Bildschirm, der in der Horizontalen 3.840 und in der Vertikalen 2.160 Pixel darstellt, darf als 4K bezeichnet werden.

Je mehr Bildpunkte desto mehr Details.

Dabei gilt: Je mehr Bildpunkte bzw. Pixel dargestellt werden, desto mehr Details können gleichzeitig abgebildet werden. Bei einer Fußball-Übertragung in 4K werdet ihr beispielsweise auch aus großer Entfernung noch fast jeden Grashalm erkennen können, während niedriger aufgelöste Bilder schon ab kürzester Distanz nur noch einen gleichförmigen, grünen Teppich abbilden.

Brauche ich das?
Der Unterschied von 4K zu niedriger aufgelösten Bildern ist enorm und auch das ungeschulte Auge erkennt sofort einen Unterschied. Das Label 4K bietet also durchaus 'Value for Money'. Unterstützt wird dieses Format aber noch längst nicht von allen Sendern, Streaming-Dienste wie Amazon Video oder Netflix bieten ihr Programm (bei entsprechend flotter Internetverbindung) aber bereits in 4K-Auflösung an. Wer sich mit seinem neuen TV-Gerät zukunftssicher aufstellen will, der kommt um 4K nicht herum.
4K Vergleich

Der Sprung auf 4K ist enorm: Vier mal so viele Pixel bietet der neue Standard allein im Vergleich zu Full HD (1080p).

Quelle: (Michal Steflovic) Shutterstock.com

4K Vergleich

Der Sprung auf 4K ist enorm: Vier mal so viele Pixel bietet der neue Standard allein im Vergleich zu Full HD (1080p).  

Quelle: (Michal Steflovic) Shutterstock.com

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