Streams for Dreams

2.000 Dollar pro Semester: Neues Stipendium für weibliche Twitch-Streamer

Geschätzte Lesezeit: ca. 1 Minute

Foto von Sebastian Hardt

von Sebastian Hardt (@hardtboiled)-

Bis zu 2.000 Dollar Stipendium pro Semester, um an der eigenen Twitch-Karriere basteln zu können: Für die Gewinner des Stipendiums '1,000 Dreams Fund Twitch BroadcastHER Grant' könnte dieser Traum bald wahr werden. Die Initiatoren wollen mit der Aktion den noch unterrepräsentierten Content weiblicher Mitglieder auf der Streaming-Plattform pushen.

Computer- und Videospiele sind - zum Glück - schon lange keine Männerdomäne mehr: Vergangenes Jahr war der Anteil der Männer unter den insgesamt gut 34 Millionen deutschen Gamern nur noch unwesentlich höher als der der Zockerinnen. Beim professionellen Game-Streaming aber sieht es bislang noch anders aus, hier dominieren nach wie vor männliche Gamer wie 'Summit1g' alias Jaryd Lazar oder 'Shroud' alias Michael Grzesiek das Feld.

1.000 Dreams Fund: Bis zu 2.000 Dollar Stipendium fürs Streamen

Mit einer ziemlich ungewöhnlichen Spendenaktion will die Charity-Organisation '1.000 Dreams Fund' nun das Blatt wenden und jungen Streamerinnen den Sprung in die professionelle Twitch-Karriere erleichtern. 50.000 Dollar sollen ab dem 1. März gemeinsam mit Twitch über das Spendenportal 'Streams for Dreams' gesammelt werden. Schülerinnen und College-Gängerinnen können sich daraufhin für das Stipendium '1,000 Dreams Fund Twitch BroadcastHER Grant' bewerben, das ihnen pro Semester bis zu 2.000 Dollar bescheren soll - wohlgemerkt: Damit sie professionelle Twitch-Creators werden können.

Ausgeben dürfen die Gewinnerinnen das Geld unter anderem für Hardware-Upgrades oder für Reisekosten zu Gaming-Events. Schulbücher oder Kantinen-Essen werden sie also weiterhin selber zahlen müssen. Auch kommen leider nicht alle weiblichen Twitch-Streamer in Betracht, sondern nur die, die bereits Partner sind oder am Affiliate-Programm teilnehmen. Insgesamt soll der Finanzierungspott für mindestens zwei glückliche Gewinnerinnen reichen - was sicher noch nicht für eine Trendwende sorgt, aus unserer Sicht aber ein willkommenes Signal für mehr Vielfalt setzt.

Quelle. PR Newswire

Sag uns deine Meinung!