Pech gehabt!

75 Mio! Brite verschludert Bitcoin-Vermögen auf Müllkippe

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von Benjamin Krämer -

Bitcoins sind aktuell in aller Munde, weil die Kurse steigen und steigen. Was Grund zur Freude vieler Anleger ist, bringt einige von ihnen jedoch an den Rand der Verzweiflung. So auch den Briten James Howells, der vor einigen Jahren seine Festplatte mit 7.500 Bitcoins 'verlegt' hat, die heute über 75 Millionen Euro wert wären. Jetzt will er eine Müllhalde durchkämmen ...

Im Jahr 2010 war Bitcoin noch ein unbekanntes Projekt. James Howells aber glaube an die Kryptowährung und kaufte 7.500 Bitcoins für damals knapp 150 Dollar - ein Witz. Heute entspricht diese Menge stolzen 75 Millionen Euro. Der Brite ist also Multimillionär, zumindest virtuell, denn seine Festplatte kann er nicht wiederfinden. Der kuriose Vorgang ging in etwa so vonstatten: 2010 zerlegte er seinen Laptop und verkaufte die Einzelteile bei Ebay. Die Festplatte mit den Bitcoins bewahrte er in der Schublade seines Schreibtisches auf und dort geriet sie dann in Vergessenheit. Dummerweise landete der Schreibtisch 2013 auf dem Sperrmüll - mitsamt der Schublade natürlich.

Bitcoin-Vermögen auf der Müllkippe

Nun will Unglücksrabe Howells die Mülldeponie umgraben, auf der sich die Festplatte höchstwahrscheinlich befindet. Mit dem aktuellen Allzeithoch von über 12.000 Dollar pro Bitcoin hat er offenbar einen Motivationsschub erhalten. Die Krux an der Sache: Das Durchforsten der Müllkippe wird ihm nicht gestattet, da das unter anderem gegen Umweltauflagen verstoßen würde. Das war es also wohl für den virtuellen Millionär. Interessanterweise gelten knapp 20 Prozent aller Bitcoins weltweit als verloren, weil Nutzer ihre entsprechenden Codes nicht wiederfinden können. Da Bitcoins aber nur einmal privat ohne Backups gespeichert werden können, ist das ein Dilemma.

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