Externe Links werden kaum noch genutzt

Adobe: Umfrage unterstreicht Relevanz der sozialen Medien für Marken

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von Sebastian Hardt (@hardtboiled)-

Erst einmal eingeloggt, führt für den User kaum noch ein Weg hinaus: Eine aktuelle Studie von Adobe zeigt, dass externe Links in sozialen Medien kaum noch genutzt werden. Für Unternehmen bedeutet das, dass sie in ihrer Markenkommunikation umdenken müssen, wenn sie nicht den Anschluss verlieren möchten.

Nur jeder 200. User verlässt das soziale Netzwerk

Aus den sozialen Medien heraus besuchen Nutzer offenbar immer weniger externe Webseiten. Dies geht aus einer Umfrage hervor, die Adobe unter 5.000 europäischen Konsumenten durchgeführt hat. Besonders wissenswert ist diese Erkenntnis für Unternehmen, die über Facebook und Co. ihre Produkte und Dienstleistungen anpreisen möchten.

"Unternehmen sollten an der Personalisierungs- und Relevanz-Front Druck machen, um das bestmögliche Ergebniss für beide Seiten zu erzielen."

Becky Tasker, Adobe

Denn offenbar lassen sich hierzulande nur noch magere 0,54 Prozent der Internetnutzer dazu bewegen, über einen Link das soziale Netz zu verlassen, um sich das Angebot anzuschauen. Deutschland belegt damit weltweit einen der Spitzenplätze unter den Link-Muffeln. Stattdessen geschieht die Interaktion mit der Marke fast ausschließlich über die Social-Media-Plattform: 90 Prozent der europäischen User nutzen laut Studie Facebook, um mit Firmen in Kontakt zu treten.

Ein Drittel der Konsumenten von Ads genervt

Sehr beliebt unter den Nutzern sind dabei Formate wie Breaking News, Sonderangebote und Gewinnspiele. Zunehmend allergisch reagieren Konsumenten aber allem Anschein nach auf Ads - insbesondere dann, wenn sie den Marken nicht folgen: Ein Drittel der Befragten gibt an, von dieser Art der Werbung genervt zu sein.

Für Andreas Helios, Sr. Group Manager Enterprise Marketing Central Europe bei Adobe Systems steht deshalb fest: Der Weg zu mehr Interaktion mit potenziellen Kunden besteht für Unternehmen in maßgeschneiderten Werbeinhalten. "Marken, die begeisternden und personalisierteren Content kreieren, werden am Ende immer die Nase vorne haben", resümiert er.

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