Neue Limits und höhere preise

Amazon Drive: Schluss mit der Gratis-Cloud

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von Benjamin Krämer -

Lange Zeit war 'Amazon Drive' ein wahr gewordener Traum für Cloud-Fans: unbegrenzter Datenspeicher für 70 Euro im Jahr. Jetzt ist damit Schluss und der Konzern aus Seattle begrenzt das Datenvolumen und erhöht die Preise, die jetzt gestaffelt werden.

Amazons unbegrenzter Cloudservice 'Amazon Drive' galt bisher als zu gut um wahr zu sein. Genau das scheint sich jetzt zu bestätigen, denn künftig müssen Nutzer tiefer in die Tasche greifen und sich auf Datenlimits einstellen. Wer bisher noch für 70 Euro im Monat unbegrenzten Onlinespeicher nutzen konnte, schaut jetzt in die Röhre: Für 100 Gigabyte verlangt Amazon 19,99 im Jahr, für einen Terabyte 99,99 Euro und für zwei Terabyte 199,98 Euro. Die Preise sind dabei gleichbleibend, das heißt jeder weitere Terabyte kostet entsprechend 100 Euro mehr. Wer von euch noch einen laufenden 'Endlosvertrag' besitzt, kann diesen noch bis zum vereinbarten Auslaufzeitpunkt nutzen.

Amazon Drive reiht sich ein in die Preiserhöhungen

Erst Mitte des Jahres erhöhte Amazon bereits die Abokosten für eine Prime-Mitgliedschaft von 49 Euro im Jahr auf 69 Euro. Allerdings: Prime-Mitglieder genießen auch weiterhin unbegrenzten Cloudspeicher für Fotos. Wer den vollen Cloudservice nutzen möchte, sollte sich nun jedoch nach Alternativen umschauen. Immerhin ist Amazon mit der Preiserhöhung vom günstigsten zu einem der teureren Anbieter geworden. Zum Vergleich: Microsofts OneDrive gilt als einer der sichersten und benutzerfreundlichsten Cloudservices und kostet für einen Terabyte pro Monat nur 69 Euro pro Jahr inklusive Office 365. 15 Gigabyte sind dort sogar kostenfrei.

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