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Black Friday in den sozialen Medien: Zwei klare Sieger und eine Überraschung

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von Michael Springer -

Zum 'Black Friday' überschlagen sich stationäre Geschäfte und Einzelhändler mit Schnäppchen-Angeboten – das war auch dieses Jahr nicht anders. Doch welche Marken und Produkte waren im Netz eigentlich besonders gefragt?

Längst ist der sogenannte 'Black Friday' aus Amerika zu uns herübergeschwappt: Am Freitag nach 'Thanksgiving' locken die Geschäfte ihre Kunden mit außergewöhnlich günstigen Angeboten. In den USA beschert der Aktionstag Online-Verkäufern den umsatzstärksten Tag des Jahres – eine solche Strahlkraft besitzt er in Deutschland noch lange nicht. Dennoch gilt der 'Black Friday' als guter Indikator für das folgende Weihnachtsgeschäft. Unabhängig von Verkaufszahlen hat die deutsche Monitoring-Firma 'VICO Research & Consulting' deshalb untersucht, über welche Marken und Produkte in den sozialen Medien zu diesem Anlass am meisten gesprochen wurde.

Black Friday: Samsung und PlayStation dominieren Social Media

Insgesamt wurde die Kommunikation rund um den 'Black Friday' demnach von Beiträgen über Elektronik-Produkte und deren Hersteller dominiert. Platz 1 unter den Marken sicherte sich Samsung: In rund 4.000 Beiträgen befassten sich die Nutzer mit dem südkoreanischen Konzern. Auf dem zweiten Platz folgt Apple, das mit 2.300 Erwähnungen nur etwas mehr als halb so viele Posts verbuchen konnte wie Konkurrent Samsung. Mit etwa 1.600 Beiträgen teilen sich Sony und – ziemlich überraschend – das deutsche Unternehmen Tonies, das Audiogeräte speziell für Kinder herstellt, den dritten Platz.

Bei den beliebtesten Produkten lieferten sich die PlayStation 4 und die Xbox One ein direktes Duell, das Sonys Konsole eindeutig für sich entscheiden konnte: 5.400 Mal fand die PlayStation Erwähnung, während sich die Xbox mit nur 1.300 Nennungen begnügen musste. Insgesamt fiel die Kommunikation über den 'Black Friday' zum allergrößten Teil neutral aus: Die meisten User beschränkten sich auf Hinweise zu attraktiven Angeboten. Knapp 4 Prozent äußerten sich jedoch auch negativ: Sie kritisierten die sich ausweitende "Sale-Kultur" und die damit einhergehende "Amerikanisierung" Deutschlands.

Quelle: VICO Research & Consulting

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