Das ist cool.

Der neueste AR-Schrei? Hier ist ein Headset, das eure Gedanken liest

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von Benjamin Krämer -

AR-Brillen haben ihrem VR-Pendant mittlerweile ein wenig die Schau gestohlen. Während letztere zu einem Nischenprodukt für Gamer wurden, das vom Massenmarkt eher verschmäht wird, feiern Augmented-Reality-Lösungen einen wahren Siegeszug. Teil dieses Trends ist eine neue AR-Brille aus dem 'MIT' in den USA, die direkt aus dem Skript eines Science-Fiction-Autoren stammen könnte.

Augmented-Reality-Geräten ist das gelungen, was der VR prophezeit wurde (und dann doch nicht eingetreten ist). Sie erfahren eine immer breiter werdende Anwendung in Wirtschaft, Alltag, Medizin und Unterhaltung. Vielen klingelt noch das Scheitern von Googles AR-Brille 'Google Glass' im Kopf, doch das lag nicht etwa am Konzept, sondern an den viel zu vollmundigen PR-Behauptungen im Vorfeld.

Heute ist Microsofts 'HoloLens' ein Kassenschlager, in der Industrie werden entsprechende Brillen von Ingenieuren und Online-Teams geschätzt und selbst Star-Regisseur Peter Jackson setzt für die Zukunft auf AR-Filme. Und ja, natürlich darf auch das Massenphänomen 'Pokémon Go' in dieser Auflistung nicht fehlen. Augmented Reality ist also schon weit in unsere Gesellschaft eingedrungen. Aber das geht noch weiter: Nachdem erst kürzlich japanische Forscher eine KI geschrieben haben, die menschliche Gedanken lesen kann, hat das MIT in den USA jetzt noch eine Schippe drauf gelegt. Es hat ein AR-Headset geschaffen, das ebenfalls Gedankenlesen kann und sich als Alltagshilfe benutzen lässt.

Dieses AR-Headset will bald jeder haben

Jeder von uns kennt diese seltsame Situation, wenn Passanten in der Innenstadt mit einem Bluetooth-Headset telefonieren und aussehen wie Verrückte. Das Headset vom MIT umgeht diese seltsamen Situationen, indem es Gedanken liest - mit einer statistischen Genauigkeit von 92 Prozent wohlgemerkt.

Die Optik ist noch ausbaufähig, doch an nur einem erprobten Anwendungsbeispiel lässt sich feststellen, dass jeder so ein Gerät haben möchte: Im Supermarkt kann man auf ein Preisetikett schauen, an die entsprechende Zahl denken, und das Gerät zählt mit. Vor der Kasse haben wir dann den Gesamtpreis für unsere Einkäufe - ohne ein einziges Wort gesprochen zu haben. Okay, das könnte auch wieder seltsam aussehen, aber hey, dafür brauchen wir uns nicht mehr lange mit Preisvergleichen und Kopfrechenaufgaben herumschlagen, während wir Raviolidosen in unserem Einkaufswagen stapeln. Das ist doch was.

Ein Video, in dem das Headset ('AlterEgo') live in Anwendung gezeigt wird, seht ihr hier:

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