'F8' stellt die Weichen für AR-Plattform

Effekte, Filter und 3D-Elemente - Facebook setzt die Kamera ins Zentrum

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Foto von Dennie Beneke

von Dennie Beneke (@debeneke)-

Die alljährliche Facebook-Entwickler-Konferenz 'F8' ist in vollem Gange: Bereits am ersten Tag hinterließen die vielen kamerageprägten Tools und Funktionen einen nachhaltigen Eindruck auf die Weichenstellungen, die das soziale Netzwerk eingeschlagen hat.

Insgesamt zwei Tage lang treffen sich Presse, Unternehmen und die Entwickler des größten Online-Netzwerks auf der F8-Konferenz in Kalifornien, um sich neben Neuankündigungen und Vorführungen von neuen Tools auch über die zukünftige Ausrichtung von Facebook auszutauschen. Vor allem Unternehmen kommen während dieser Zeit nicht zu kurz, geht es in den Vorträgen doch nicht selten um die Verknüpfung von Unternehmenszielen.

Doch auch für aktive Nutzer stellt die F8 mal wieder eine Reihe interessanter neuer Funktionalitäten und Zukunftsaussichten in den Schaukasten: Vor allem das Thema 'Augmented Reality' und 'Virtual Reality' wird zukünftig das Landschaftsbild prägen, wenn es nach Mark Zuckerberg geht. Doch wo stehen diese Dienste heute, sind sie überhaupt alltagstauglich und wie bindet Facebook diese ein?

AR Studio von Facebook, in dem ein Mann einen virutellen Hut trägt

Auf der 'Camera Effects Platform' können Beta-Tester bereits jetzt eigene AR-Effekte für Videos und Live-Übertragungen erstellen.

(Screenshot / Facebook)  Camera Effects Platform 

Frau auf Handybildschirm mit Rahmen von Facebook Frame Studio

Das 'Frame Studio' ermöglicht kreativen Nutzern eigene Designs zu kreieren - in diesem Fall ist es der Rahmen der Aufnahme.

(Screenshot / Facebook)  Camera Effects Platform 

AR Studio von Facebook, in dem ein Mann einen virutellen Hut trägt

Auf der 'Camera Effects Platform' können Beta-Tester bereits jetzt eigene AR-Effekte für Videos und Live-Übertragungen erstellen.

(Screenshot / Facebook)  Camera Effects Platform 

Frau auf Handybildschirm mit Rahmen von Facebook Frame Studio

Das 'Frame Studio' ermöglicht kreativen Nutzern eigene Designs zu kreieren - in diesem Fall ist es der Rahmen der Aufnahme.

(Screenshot / Facebook)  Camera Effects Platform 

Facebook: Mit Kreativ-Tools zur AR-Plattform

Die Kamera nimmt im Augmented-Reality-Szenario nach Ansicht von Zuckerberg die zentrale Rolle des Platzhalters ein. Denn im Grunde geht es um die Verknüpfung der realen Welt mit AR-Hardware wie Brillengläsern oder Kontaktlinsen, die es ermöglichen, mit realen Gegenständen oder Gebäuden zu interagieren, indem sie unter anderem Informationen abrufen. Das Problem daran: Diese Technologie steht uns (Stand heute) noch nicht alltags- und massentauglich zur Verfügung, weshalb bisweilen die Smartphone-Kamera in die Bresche springt und Facebook diese zur ersten Augmented-Reality-Basis ausruft.

In diesem Zusammenhang präsentierte Facebook die neue 'Camera Effects Platform'. Sie enthält "eine Reihe frei zugänglicher kreativer Tools, mit denen die Künstler- und Entwicklercommunities eine Vielzahl von Effekten für die neue Facebook Kamera-Funktion erstellen" können.

In der Vorführung kamen vor allem zahlreiche Effekte und Filter sowie 3D-Masken zum Einsatz, wie sie im Facebook-Messenger oder bei Snapchat bereits seit einiger Zeit verfügbar sind. Mithilfe der Camera Effects Platform steht es Nutzern nun auch offen, eigene Rahmen oder Effekte zu kreieren. Neben diesen Möglichkeiten, die sich zur 'Camera' hinzugesellen sollen, geht es Facebook vor allem um die Integration von 3D-Elementen im neuen 'AR Studio'.

In Sachen Virtual Reality stellte der Social-Media-Konzern gestern außerdem eine neue VR-App mit dem Namen 'Facebook Spaces' vor, wo sich "Freunde in einer interaktiven virtuellen Umgebung treffen können, als wären sie gemeinsam in einem echten Raum." In Beta-Version können Nutzer bereits auf die App in Verbindung mit dem 'Oculus Rift' Avatare erstellen und sich in einer 360-Grad-Umgebung mit Freunden unterhalten.

Hier erfährst du mehr über: FacebookAugmented Reality und Virtual Reality

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