Fokus auf sozialer VR

F8 in San Francisco: So verlief Tag 2 der Facebook-Konferenz

Foto von Sandra Eichhorn

von Sandra Eichhorn (@sandra_rockt)-

Die F8-Entwicklerkonferenz in San Francisco hatte einige echte Knaller-Präsentationen zu bieten und gab über einer Million Zuschauern einen ersten Ausblick auf die Zukunft. Der zweite Tag der F8 stand dem ersten in nichts nach. Das Wichtigste haben wir für Euch zusammengefasst.

Virtual Reality - Sozialer als jede andere Plattform?

Einer der Schwerpunkte der F8 war das Thema Virtual Reality. Mark Zuckerberg wurde nicht müde zu betonen, dass VR das Potenzial hat, in Zukunft sozialer als jede andere Plattform zu werden. Erst vor kurzem wurde ein Social-VR-Team gegründet, das herausfinden soll, wie sich User über Virtual Reality am effektivsten miteinander vernetzen können.

Ein weiteres Highlight war die Vorführung von Chief Technology Officer Mike Schroepfer (siehe Video). Er führte eindrucksvoll vor, wie soziale VR in naher Zukunft aussehen könnte und begeisterte damit die Zuschauer. Auch Mark Zuckerberg selbst zeigte sich beeindruckt: „That was the best VR demo I´ve ever seen. So awesome“, kommentierte er das VR-Selfie auf Schroepfers Facebook-Seite.

Internet überall und für jeden

Das Facebook Connectivity Lab arbeitet derzeit an Technologien, die es auch Menschen in Gebieten ohne oder mit schlechtem Internetzugang ermöglichen sollen, ohne Einschränkungen am Online-Geschehen teilzuhaben. Der Social-Media-Gigant vertritt die Meinung, dass Menschen - vollkommen unabhängig davon, wo sie leben - es verdient haben, auf eine stabile und schnelle Internetverbindung zugreifen zu können. Auf der F8 wurden jetzt zwei Projekte des Labs vorgestellt, die dazu beitragen sollen, dieses Ziel zu verwirklichen: Terragraph für Städte mit hoher Populationsdichte und ARIES für die Abdeckung von Gebieten mit wenig Einwohnern.

Die genaue Funktionsweise der neuen Technologien wird ausführlich im Facebook Engineering Blog erklärt. Auch das "Applied Machine Learning Team" gab einen Einblick in seine Arbeit: Künstliche Intelligenz soll es für User zukünftig noch einfacher machen, sich miteinander zu vernetzen. Ein Teil ihrer Arbeit ist zum Beispiel die Verbesserung der Übersetzungs-Features. Darüber hinaus wird an einer automatischen Bild-Erkennungs-Technologie gearbeitet, die es Nutzern irgendwann ermöglichen soll, durch Suchbegriffe nach Bildinhalten zu suchen. Die Technologie soll in der Lage sein, vollkommen eigenständig zu erkennen, welche Elemente auf einem Foto zu sehen sind.

Immer mehr Open-Source-Produkte

Das Thema Open Source war ebenfalls ein wichtiger Bestandteil der Konferenz: Am ersten Tag der F8 wurde angekündigt, dass die 3D-Kamera Facebook Surround 360 auf der Plattform GitHub veröffentlicht werden soll, sodass auch externe Entwickler mit dem System arbeiten können. Am zweiten Tag wurden weitere Open-Source-Projekte vorgestellt: Verschiedene Komponenten (zum Beispiel für Samsung-Fernseher) sollen es Entwicklern zukünftig leichter machen, Features wie Log-ins oder App-Analytics zu integrieren - und auch das Design-Tool Origami-Studio wird dieses Jahr für alle kostenlos verfügbar gemacht.

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