Das hat die Menschen bewegt

Facebook blickt zurück auf das Jahr 2017: Alles ganz schlimm, alles ganz toll

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Foto von Michael Springer

von Michael Springer -

Facebook lässt das Jahr 2017 schon jetzt Revue passieren und blickt zurück auf die Themen, die die Social-Media-Gemeinde weltweit am meisten bewegt haben. Fazit: 2017 war eine chaotische Achterbahnfahrt zwischen Tragödien und Super-Partys. Nur… war das wirklich so?

Infografik zum Facebook Jahresrückblick 2017

Das Facebook-Jahr 2017 in Zahlen: Super Bowl, Gewalt und Sonnenfinsternis.  

Quelle:  Facebook 

Infografik zum Facebook Jahresrückblick 2017

Das Facebook-Jahr 2017 in Zahlen: Super Bowl, Gewalt und Sonnenfinsternis.  

Quelle:  Facebook 

Alle Jahre wieder, möchte man sagen. Facebook zieht Jahresbilanz – nicht finanziell, sondern inhaltlich. Welche Themen, welche Ereignisse haben die Menschen am meisten beschäftigt? Welches Video, welche Veranstaltung hat die größte Aufmerksamkeit genossen? Weil sich mehr als 2 Milliarden User im größten sozialen Netzwerk weltweit tummeln, erlaubt Facebook einen Blick in viele, viele Köpfe. Und da sieht es so aus:

  • Facebook-Gesprächsthema Nummer 1 war in diesem Jahr der Internationale Frauentag (findet immer am 8. März statt). Mehr als 165 Millionen Nutzer in über 190 Ländern widmeten dem Tag, der auf Frauenrechte und die Gleichstellung der Geschlechter aufmerksam macht, über 430 Millionen Interaktionen, also Posts, Likes oder Kommentare – mehr als doppelt so viel wie noch im Vorjahr. Auf Platz 2 folgt der Super Bowl Nr. 51, das Mega-Event (samt Halbzeit-Show mit Lady Gaga) rund um das Finale der NFL-Saison. Den dritten Rang belegt die brutale Schießerei von Las Vegas, wo ein Schütze Anfang Oktober auf Konzertbesucher feuerte und 59 Menschen tötete.
  • Bei einem Sprengstoffattentat in Manchester tötete ein Terrorist im Mai 22 Menschen und sich selbst – Ziel war ein Pop-Konzert. Das in Reaktion darauf organisierte Benefiz-Konzert übertrug Facebook live. Mit über 80 Millionen Aufrufen wurde es das erfolgreichste Facebook-Video des Jahres und konnte knapp 500.000 Dollar an Spenden generieren.
  • Rund um das schwere Erdbeben, das im September große Teile Mexikos verwüstete, drehten sich in diesem Jahr die meisten über Facebook organisierten Hilfsleistungen. Menschen gaben Betroffenen Unterkunft, informierten über Essensausgaben und sammelten Spenden. Auch der Hurrikan 'Harvey' löste eine große Hilfswelle aus.
  • Facebook eignet sich optimal, um Veranstaltungen zu organisieren. Mehr als 20.000 davon wurden anlässlich der totalen Sonnenfinsternis im August auf Facebook ins Leben gerufen – kein Event brachte mehr Facebook-Nutzer zusammen.
Tanz zwischen den Extremen

Wie so oft in den sozialen Medien sind auch die Facebook-Highlights 2017 ein Tanz zwischen den Extremen: Alles ist entweder ganz toll oder ganz schlimm – vom Massaker zur Super-Bowl-Party. Es entsteht ein wenig der Eindruck, als würde sich die Welt auf einem Schlingerkurs zwischen Gut und Böse bewegen, als würde sie ein wenig aus den Fugen geraten. Häufig liest man die Einschätzung: 2017 war kein schönes Jahr, es ist viel Schlechtes passiert.

Natürlich gab es dieses Jahr viele unerfreuliche Nachrichten. Aber die gab es auch schon letztes Jahr. Und das Jahr davor. Weil in den (sozialen) Medien die Meldungen mit dem größten Schock-Faktor – im positiven wie im negativen Sinne – die meiste Beachtung finden, liest sich das ganze wie eine emotionale Achterbahnfahrt. Doch trotz der schlimmen Naturkatastrophen, der brutalen Anschläge war unser Jahr 2017, bei allem Respekt für die Opfer und die Angehörigen, eigentlich ganz entspannt. Eures hoffentlich auch. Also tief durchatmen: Die Informations-Lawine Internet lässt die Welt oft immer schlimmer aussehen, als sie ist. Seid euch dessen bewusst und geratet nicht in eine Negativspirale.

Quelle: Facebook

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