Edge als Prügelknabe auf der Pwn2Own

Fünf Mal geknackt: Microsoft Edge beliebtestes Ziel auf Hacker-Contest

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von Sebastian Hardt (@hardtboiled)-

Während des Hacker-Wettbewerbs 'Pwn2Own' ist es Teilnehmern ganze fünf Mal gelungen, die Sicherheitsvorkehrungen in Microsofts Browser 'Edge' zu umgehen. Das auf den ersten Blick erschreckende Ergebnis relativiert sich allerdings schnell - denn die Konkurrenz-Browser von Google und Mozilla haben die Hacker quasi links liegen lassen.

Microsoft Edge hat definitiv einen schweren Stand. Als Nachfolger des unter erfahrenen Nutzern oft verspotteten Internet Explorers und als direkter Konkurrent zu beliebten Browsern wie Mozilla Firefox und Google Chrome sieht sich auch Microsofts neuer Standard-Browser regelmäßiger Kritik ausgesetzt. Wenig überraschend war Microsoft Edge auf der 2017er-Ausgabe des Hacker-Contests Pwn2Own (Via Tom’s Hardware) dann auch das beliebteste Ziel unter den Hackern, die auf kreative Weise versuchen mussten, die Sicherheitsvorkehrungen verschiedener Browser zu überlisten.

Edge im Fadenkreuz

Im Zuge des drei-tägigen Events ist es den Teams insgesamt fünf Mal gelungen, Sicherheitslücken in Microsoft Edge auszunutzen und teils saftige Preisgelder einzusacken. 'Team Ether' beispielsweise erhielt noch am ersten Event-Tag 80.000 Dollar für das Ausnutzen einer Schwäche in Java Script.

Daraus abzuleiten, Microsoft Edge sei der unsicherste Browser, wäre jedoch zu kurz gedacht: Chrome konnte während der Veranstaltung zwar nicht geknackt werden, versucht worden ist dies allerdings auch lediglich ein einziges Mal. Ähnlich ist es bei Mozilla Firefox: Dieser wurde einmal mit Erfolg gehackt, den Versuch unternommen haben aber nur 2 Teams.

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