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Gefährliche Sicherheitslücke: Lenovo-User müssen jetzt handeln

Foto von Sandra Eichhorn

von Sandra Eichhorn (@sandra_rockt)-

Erneut müssen Lenovo-User sich mit Sicherheits-Problemen herumschlagen: Über das standardmäßig vorinstallierte Lenovo Solution Center (LSC) können Angreifer Zugriff auf den PC bekommen, Malware installieren oder den Rechner fernsteuern. Mit einem Update können Nutzer die Sicherheitslücke allerdings schließen.

Lenovo steht schon länger in der Kritik

Schon im vergangenen Jahr gab es bei Lenovo einige Pannen: Im Februar wurde bekannt, dass ungewollte Adware namens Superfish auf einigen Modellen vorinstalliert wurde. Im August stand das Unternehmen in der Kritik, weil ein unsicheres Standard-Programm (Lenovo Service Engine), das ungefragt Software lädt und sogar Nutzer ausspioniert, nicht deinstalliert werden konnte. Im Dezember gab es dasselbe Problem, das auch jetzt die User in Schach hält: Sicherheitslücken im Lenovo Solution Center.

Durch das Sicherheitsleck können Dritte gefährliche Malware auf Lenovo-Computern installieren. Die Lage ist ernst: Im schlimmsten Fall können sogar Bankdaten abgegriffen werden. Die Software befindet sich auf fast allen Lenovo PCs, die unter Windows 7 oder neueren Versionen laufen. Wer das LSC also nicht deinstalliert hat, sollte jetzt dringend handeln: Lenovo hat nach Bekanntwerden der Sicherheitslücke ein Update veröffentlicht, das die Probleme behebt. Betroffenen wird deshalb angeraten, die Software baldmöglichst zu aktualisieren, um wieder auf der sicheren Seite zu sein.

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