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"Gefällt mir" war gestern

Foto von Sandra Spönemann

von Sandra Spönemann (@die_spoent_wohl)-

Viel diskutiert und lange erwartet, kann man sie ab heute nutzen: Alternativen zum "Daumen hoch“-Symbol. Verteidiger einer „Gefällt mir nicht"- Variante freuen sich allerdings zu früh, denn ein wütend dreinblickender Smiley ist die einzige negative Reaktion unter den neuen Emojis.

Fünf zusätzliche Emojis für Beitrags-Feedback

In der Regel steht der gute alte FB-Gefällt-mir-Daumen für die Zustimmung zu einem Post. Entweder als Zeichen des "Sich-mit-Freuens" oder um die Meinung des Verfassers zu unterstützen. Etwas kurios muteten daher oft Beiträge an, die Berichte tragischer Unglücke darstellen und dann mit dem erhobenen Daumen kommentiert wurden.

Neue Emojis für FB

Lachend, wütend, traurig - die neuen Emojis um Feedback auf Facebook zu geben  

Quelle: (Screenshot)  Facebook 

Neue Emojis für FB

Lachend, wütend, traurig - die neuen Emojis um Feedback auf Facebook zu geben  

Quelle: (Screenshot)  Facebook 

Nun kommt Facebook-Gründer Mark Zuckerberg dem langersehnten Wunsch der Nutzer nach und bietet zusätzliche Reaktionsmöglichkeiten an: Ein Herzchen und Smileys die lachen, erstaunt, wütend oder traurig sind. Genau wie die Anzahl der „Gefällt mir“-Angaben, werden auch die neuen "Reactions" als separate Summen unter einem Post angezeigt.

Our community has been asking for a dislike button for years, but not because people want to tell friends they don't like their posts. People wanted to express empathy and make it comfortable to share a wider range of emotions.

Den oft geforderten "Gefällt-mir-nicht"-Button wird es entgegen wiederkehrender Gerüchte nicht geben. Mark Zuckerberg selbst erklärt auf seinem eigenen FB-Profil dazu, dass er glaube es gehen den Menschen lediglich darum, ihre Empathie und ihr Mitgefühl besser ausdrücken zu können – dafür könne man die neue Bandbreite der Emoticons nutzen.

Auswirkungen auf Werbeanzeigen

Aktuell behandelt der Werbeanzeigenmanager alle Formen von Reaktionen wie "Gefällt mir"-Angaben. Es sieht also zunächst (!) nicht danach aus, als hätten spezifische Reaktionen Einfluss auf die Art der Werbung, die den Facebook-Mitgliedern präsentiert wird – lediglich die Tatsache, dass man auf etwas reagiert ist von Bedeutung.

Auf Seiten der Geschäftstreibenden ist damit ein Umdenken nötig: In den Beitragsstatistiken lässt sich nun wesentlich differenzierter erkennen, was User vom Content halten, womit die Interaktion vielschichtiger werden dürfte.

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