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200 hochauflösende Werke im Browser betrachten

Google Arts & Culture: Monets Seerosen zum greifen nah

Geschätzte Lesezeit: ca. 2 Minuten

Foto von Sebastian Hardt

von Sebastian Hardt (@hardtboiled)-

Ob Kunstliebhaber oder Banause: Jeder, der ansatzweise etwas für Ästhetik und Kultur übrig hat, sollte hin und wieder mal bei Google Arts & Culture vorbeischauen. Mit dem neuesten Projekt wird dem berühmten Impressionisten Claude Monet jetzt eine Sonderseite gewidmet, auf der ihr nicht nur einiges lernen, sondern seine Werke auch aus allernächster Nähe auf die Pelle rücken könnt.

Von Claude Monet hat vermutlich jeder schon einmal etwas gehört - selbst Kunstbanausen, wie wir hier bei Netz.de. Zumindest seinen berühmten Seerosenteich mit der japanischen Brücke dürften viele schon mal irgendwo gesehen haben, und sei es nur als billigen Druck im Baumarkt. Anlässlich einer aktuellen Ausstellung in der 'National Gallery London' werfen die Kunstliebhaber von Google Arts & Culture jetzt ein digitales Schlaglicht auf den einflussreichen Impressionisten auf der Webseite und in der App für iOS und Android.

Google Arts & Culture: Jeder Farbklecks knackig scharf aufgelöst

Naturgemäß lässt sich auf einer Sonderseite über einen berühmten Künstler jede Menge lernen. Google Arts & Culture aber präsentiert die Lektionen keinesfalls trocken und schulmeisterlich, sondern, ähnlich wie bei vorangegangenen Projekten, einfallsreich und mit technischer Raffinesse. Beeindruckend sind besonders die extrem hochauflösenden Ansichten seiner berühmtesten Werke: Bei besagtem Seerosenteich-Motiv erkennt ihr beispielsweise fast jede Unebenheit auf der Leinwand, wenn ihr nah genug heranzoomt.

Ein Augenöffner ist auch die 'Voyager' getaufte Google-Earth-Tour zu den Locations, die den Maler zu seinen Bildern inspirierten. Hier könnt ihr euch unter anderem am Strand in Trouville umsehen und feststellen, dass sich auch 150 Jahre nach Fertigstellung von Monets Werk anscheinend kaum etwas verändert hat. 197 seiner Werke lassen sich außerdem nach Beliebtheit, der Entsehungszeit und sogar nach der Farbwahl sortieren und anschließend betrachten:

Knapp 200 von Claude Monets Werken lassen sich mit dem Tool 'Die Farben von Monet' nach Farben sortieren - zum Beispiel nach diesem Grünton.

Quelle: (Screenshot)  Google Arts & Culture 

Knapp 200 von Claude Monets Werken lassen sich mit dem Tool 'Die Farben von Monet' nach Farben sortieren - zum Beispiel nach diesem Grünton.  

Quelle: (Screenshot)  Google Arts & Culture 

Abgerundet wird das Ganze durch eine handliche Portion Angeberwissen: Wusstet ihr zum Beispiel, dass Claude Monet die Seerosen nicht nur gemalt, sondern auch selbst angepflanzt hat? Oder, dass er sozusagen einen Cameo-Auftritt in einem Bild der zeitgenössischen Künstlerin Kyung Min Nam hatte? Eben. Wer die empfehlenswerte Edutainment-Seite selbst ausprobieren möchte, gelangt hier zur Startseite der Desktopversion.

Hier erfährst du mehr über: Google

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