Weitaus mehr Kunden betroffen als gedacht

Größter Datenraub der Geschichte wird noch größer: 3 Mrd. Yahoo Kunden betroffen

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von Benjamin Krämer -

Yahoo's Probleme waren groß, als die Firma im August 2013 Opfer einer Cyberattacke wurde: Der Verkauf an Verizon Communications erbrachte im Zuge der Affäre ganze 350 Millionen Dollar weniger Kapital und ein Jahr später gab es den erneuten GAU: Diesmal verdächtigte das US-Justizministerium russische Behörden. Nun kommt heraus: Während des ersten Hacks wurden die Daten sämtlicher Kunden gestohlen.

Drei Milliarden Internetnutzer, allesamt Kunden von Yahoo waren also betroffen – das sind zwei Milliarden mehr, als der Konzern ursprünglich zugegeben hatte. Das bedeutet im Detail: Name, Emailadresse, Passwörter, Geburtstage, Kontakte, Telefonnummern und in vielen Fällen sogar Antworten auf Sicherheitsfragen. Noch 2016 hatte Yahoo beteuert, dass keine kompletten Passwörter gestohlen worden seien. Für ihre Kunden ist das besonders bitter, denn niemand kann mehr sagen: Mich hat es nicht erwischt. Denn erwischt hat es sie offensichtlich alle. Bleibt nur zu hoffen, dass der neue Inhaber Oath (eine Sparte von Verizon) für eine bessere IT-Sicherheit sorgt.

Eine Zusammenfassung des ursprünglichen Falls findet ihr hier:

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