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Hängen geblieben an ... Datenschutz und Hundekacke

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Foto von Sebastian Hardt

von Sebastian Hardt (@hardtboiled)-

Mit Datenschutzrichtlinien ärgert man sich nicht gern herum - sollte man aber! Nicht zuletzt die ziemlich gewagte PR-Aktion eines britischen WLAN-Anbieters hat das diese Woche eindrucksvoll bewiesen. Für die heutige Ausgabe von 'Hängen geblieben' haben wir uns deshalb die Datenschutzregeln der beliebtesten Anbieter etwas genauer angesehen - und waren positiv überrascht.

Niemand beschäftigt sich gerne mit Datenschutzrichtlinien und Nutzungsbedingungen. Melden wir uns für einen neuen Messenger- oder Fotodienst an, ignorieren wir die an sich wichtigen Verpflichtungen meist völlig. Dass dieses fahrlässige Vorgehen auch gewaltig nach hinten los gehen kann, zeigte sich erst vor ein paar Tagen, als sich 22.000 (21.999, um genau zu sein) Briten unwissentlich zu 10.000 Stunden Hundehaufen-Entsorgen und anderen gemeinnützigen Tätigkeiten verpflichtet hatten.

Was passiert mit euren Daten? Hier gehts zu den Richtlinien von:

Der an sich clevere PR-Schachzug hat uns jedenfalls stutzig gemacht, weshalb wir in die Datenrichtlinien beliebter Apps und Dienste wie WhatsApp, Facebook und Snapchat einmal tiefer eingetaucht sind. Lohnt sich der Aufwand überhaupt für normale Nutzer? Klare Antwort: Ja! Sind die Klauseln durchweg transparent aufbereitet und verständlich beschrieben? Nun ja.

In diesem Punkt unterscheiden sich die Anbieter teils enorm. Fest steht aber: Vom kryptischen Fachchinesisch von noch vor einigen Jahren sind die meisten Anbieter heute meilenweit entfernt - ein Blick lohnt sich immer. Unser großer Gewinner ist übrigens Snapchat: Die Macher des Instant Messengers bemühen sich in ihren Richtlinien nicht nur ausdrücklich um die Vermeidung von "Juristen-Deutsch", sie geben sogar Tipps zum verantwortungsvollen Umgang mit Privatem und zum Löschen von Cookies.

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