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Herzen, wohin das Auge blickt

Instagram: Das Jahr 2018 stand im Zeichen der Liebe

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Foto von Julius Zunker

von Julius Zunker -

Bei Instagram scheint die Welt noch in Ordnung zu sein. Wo andere soziale Netzwerke mehr Trollen als Brücken bauen und Hasskommentare sogar Hatern den Tag vermiesen, scheint beim größten Bilderbuch des weltweiten Webs der Trend in eine andere Richtung zu laufen. Zumindest, wenn man dem hauseigenen Jahresrückblick Glauben schenkt.

Natürlich pickt sich Instagram, wie es sich für ein Unternehmen gehört, nur die Sahnestücke heraus. Aber warum sollte man auch am Ende eines Jahres, in welchem gefühlt Furcht, Hass und Terror die Schlagzeilen beherrschten, nicht frohe Botschaften unters Volk bringen?

Herzliches Instagram

Ganz oben auf der Liste der Herzlichkeiten steht dann auch der meistgenutzte Gif-Sticker in den Insta-Stories: 'Heart Love Sticker' von Arata. An diesem hüpfenden Ding war dieses Jahr wirklich schwer vorbeizukommen.

In Sachen Filtern ging es 2018 nicht weniger herzhaft zu. 'Heart Eyes' wohin das Auge blickte. Sogar die komischen Hasenohren mussten dafür zurückstecken. Das Herz als genutztes Emoticon wurde sogar über 14 Milliarden Mal verwendet.

Ganz ohne Herz als Reaktion, dafür dieses sicher glücklich machend, kam der beliebteste Ort der Welt aus: 'Disneyland Tokyo' bekam so viele klassische Smileys in den Markierungen ab wie keine andere Lokalität.

Wenn du dieses Kribbeln spürst …

Auch in anderen Trends dominierte 2018 auf Instagram das Wohlgefühl, kenntlich gemacht durch einen wohlplatzierten Hashtag. Im Nischenbereich stach 'ASMR' (Autonomous Sensory Meridian Response) hervor. Dieses angenehme Kribbeln auf der Haut, welches irgendwo zwischen Kopfhaut und Wirbelsäule einsetzt und eine Welle des Wohlgefühls durch den Körper schickt. Üblicherweise in Kombination mit 'Seifenschnitzerei', 'Slime Popping', 'Make Up' oder 'Shaving'. Wer es nicht glauben will, sollte es selber überprüfen.

#Fortnite ist - oh Wunder - der Hashtag mit dem stärksten Wachstum. An dem Game kommt auch Instagram nicht vorbei. Auch wenn es sicher bei dem ein oder anderen Gamer nicht unbedingt Liebe auslöst, sondern eher grenzenlosen Hass gegen so manchen Mitspieler/Kontrahenten.

Instagram: Ein Jahr in Bewegung

Schlussendlich zeigte sich 2018 auch Instagram als Kanal für Bewegungen - ob nun physikalischer oder rein sozialer Art. #metoo liegt hier auf dem ersten Platz und #timesup, der Hashtag der gleichnamigen 'Time's Up'-Bewegung gegen sexuelle Belästigung weiß ebenfalls auf sich aufmerksam zu machen. In Deutschland hat sich auch auf Instagram der Kampf gegen Rassismus und Faschismus unter #wirsindmehr vereint. Alles in allem ein Jahr, das sich auf diesem Netzwerk am Ende von seiner positiven Seite zu zeigen weiß.

Im offiziellen Instagram-Blog-Post zum Jahresrückblick könnt ihr euch das dazugehörige Video zu den genannten Highlights auch noch zu Gemüte führen.

Hier erfährst du mehr über: Instant Messenger

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