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Phil Spencer über Microsofts Zukunft

Kommt bald ein Streaming-Dienst von Microsoft?

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von Sebastian Hardt (@hardtboiled)-

Die Xbox One X ist auf dem Markt und bei Microsoft widmet man sich jetzt neuen Projekten. Erwartungsgemäß konzentriert sich der Konzern jetzt wieder auf Software und will dabei in Zukunft sogar verstärkt auf Eigenentwicklungen setzen. Besonders eine kurze Bemerkung von Xbox-Chef Phil Spencer in einem aktuellen Interview zum Thema Streaming lässt dabei aufhorchen.

Heute kommt mit der Xbox One X Microsofts neuestes Gaming-Flaggschiff auch bei uns auf den Markt, und sicher werden sich unzählige Gamer das 500-Euro-Prachtstück gleich an Tag eins ins Wohnzimmer stellen. Mit Spiele-Hardware allein lässt sich im Gaming-Markt aber - wenn überhaupt - kaum noch Gewinn erwirtschaften. Das große Geld steckt vielmehr in Software und damit verbundenen Dienstleistungen.

Im Konzern denkt man deshalb jetzt wieder in eine ganz andere Richtung: Man wolle sich wieder verstärkt um Games aus eigenem Hause kümmern, verriet Phil Spencer, Chef von Microsofts Xbox-Sparte und neuerdings direkt CEO Satya Nadella unterstellt, kürzlich einem Journalisten von Bloomberg. Sogar neue Entwicklerstudios wolle man entweder neu gründen oder dem Unternehmen einverleiben. Raum für Spekulationen lässt aber besonders eine Bemerkung zu einem offenbar jetzt wiederbelebten Projekt aus dem Jahr 2012.

Neuer Service zum Streamen von Games wahrscheinlich

In naher Zukunft, so Spencer, werde Microsoft wahrscheinlich einen Streaming-Service an den Markt bringen. Geplant seien "einige Arten von Content". Außerdem soll nicht einmal eine Konsole nötig sein, um den Service nutzen zu können. Vor fünf Jahren habe das Unternehmen diese Idee bereits intern durchgespielt, sie aber damals als zu teuer empfunden und wieder eingemottet.

Leider wird Phil Spencer darüber hinaus wenig konkret, streng genommen ist noch nicht einmal sicher, ob der Dienst überhaupt etwas mit Spielen zu tun hat - da der Xbox-Chef höchstpersönlich als erster über das neue Projekt spricht, erscheint das aber wahrscheinlich. Denkbar wäre beispielsweise ein Service à la 'GeForce Now', bei dem die für Spiele nötige Leistung auf ein externes Rechenzentrum ausgelagert wird.

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