Skype und Facebook Messenger weit abgeschlagen

Konkurrenzlos: Bitkom-Studie bestätigt Vormachtstellung von WhatsApp

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von Sebastian Hardt (@hardtboiled)-

Knapp zwei Drittel der Deutschen nutzen zum Verschicken von Kurznachrichten WhatsAppp, heißt es in der neuesten Umfrage des Branchenverbands Bitkom. Damit verweist der Messenger die Konkurrenten Skype, Facebook Messenger und insbesondere Google Hangouts deutlich auf die hinteren Plätze.

Messenger - sei es der Facebook-Messenger, iMessage oder WhatsApp - sind so beliebt, wie sie nützlich sind: "Kurznachrichtendienste ermöglichen eine schnelle, unkomplizierte und preiswerte Kommunikation", stellt auch Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder in einer aktuellen Meldung des Branchenverbands fest.

Facebook, Skype und andere deutlich abgeschlagen

Diagrammm einer Bitkom-Umfrage bzgl. Messenger-Nutzung

Der Branchenverband Bitkom bestätigt in einer aktuellen Umfrage die deutliche Vormachtstellung des Messengers WhatsApp.  

Quelle: (Pressemitteilung / Bitkom Research)  Bitkom 

Diagrammm einer Bitkom-Umfrage bzgl. Messenger-Nutzung

Der Branchenverband Bitkom bestätigt in einer aktuellen Umfrage die deutliche Vormachtstellung des Messengers WhatsApp.  

Quelle: (Pressemitteilung / Bitkom Research)  Bitkom 

In einer repräsentativen Umfrage hatte Bitkom Research insgesamt 1.023 Internetnutzer ab 14 Jahren nach deren Kommunikationsverhalten mit Messaging-Diensten befragt. Als die mit deutlichem Abstand meistgenutzte Nachrichten-App stellte sich dabei WhatsApp heraus.

So hätten fast zwei Drittel der Teilnehmer in den vergangenen vier Wochen Nachrichten per WhatsApp versendet. Überraschend ist, mit welchem Vorsprung der Messenger die Konkurrenz hinter sich lässt: Mit 16 beziehungsweise 15 Prozent liegen die Dienste von Skype und Facebook deutlich abgeschlagen auf dem zweiten und dritten Platz. Großer Verlierer ist laut der Umfrage Googles Pendant Hangouts: Nicht einmal jeder Zwanzigste habe den Kurznachrichtendienst im relevanten Zeitraum genutzt. Apples iMessage komme immerhin auf neun Prozent der Befragten.

Nutzung nimmt mit dem Alter ab

Anders als in den USA spielt zudem Snapchat hierzulande offenbar kaum eine Rolle - magere 2 Prozent hätten die als Sexting-App bekannt gewordene Anwendung kürzlich genutzt. Deutlich wird zudem: Mit dem Alter nimmt das Interesse an den Kurznachrichtendiensten anscheinend ab. Nutzten noch 82 Prozent der 14- bis 29-Jährigen regelmäßig Kurznachrichtendienste, seien es bei den 50- bis 64-Jährigen nur noch 59 Prozent. Ab 65 sind Messenger laut Studie nur noch für ein Viertel der Befragten interessant.

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