Strenges Regiment

Microsoft verbannt unsichere Passwörter

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von Sandra Eichhorn (@sandra_rockt)-

Microsoft lässt seinen Usern unsichere Passwörter ab sofort nicht mehr durchgehen. Der Auslöser: vor kurzem wurde eine ältere Nutzer-Datenbank von LinkedIn mit 117 Millionen Datensätzen öffentlich zugänglich gemacht. Diesen Vorfall hat Microsoft nun zum Anlass genommen, strengere Regeln einzuführen.

Geleakte Passwörter sind jetzt verboten

117 Millionen Datensätze von LinkedIn sind im Netz aufgetaucht - Grund genug also, sich ein paar Gedanken zum Thema Sicherheit zu machen. Microsoft verkündete daraufhin in einem Blog-Eintrag, dass diese Daten jetzt genutzt werden, um die Nutzer vor schlechten Passwörtern zu schützen. Das bedeutet im Klartext: Passwörter, die mehrfach unter den gehackten Daten auftauchen und somit als unsicher eingestuft werden können, dürfen zukünftig nicht mehr verwendet werden.

Viele User werden in den kommenden Tagen von Microsoft dazu aufgefordert, ihre Kennwörter zu ändern. Die neuen Passwörter müssen jetzt neue Voraussetzungen erfüllen: Sie werden nicht mehr nur auf Länge und den Einsatz von Zahlen und Sonderzeichen überprüft, sondern auch mit der Passwort-Blacklist abgeglichen. Versucht der User, ein Passwort einzugeben, das auf der schwarzen Liste steht, bekommt er folgende Fehlermeldung: "Wähle ein Passwort, das für andere schwerer zu erraten ist."

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