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Missglückter Aprilscherz: Google entschuldigt sich für Mic Drop

Foto von Sven Schäfer

von Sven Schäfer (@kreativfrei)-

Auch in diesem Jahr wollte Google mit einem kleinen Aprilscherz für den einen oder anderen Lacher sorgen - das Ganze ging allerdings nach hinten los. Über die neue Mic Drop-Schaltfläche konnte der Nutzer seiner E-Mail ein animiertes Video anhängen, das jedoch für zahlreiche Probleme sorgte.

Auch in diesem Jahr wollte Google mit einem kleinen Aprilscherz für den einen oder anderen Lacher sorgen - das Ganze ging allerdings nach hinten los. Über die neue Mic Drop-Schaltfläche konnte der Nutzer seiner E-Mail ein animiertes Video anhängen, das jedoch für zahlreiche Probleme sorgte.

In diesem kurzen Video lässt ein Minion ein Mikrofon fallen - eine Geste, die im Allgemeinen dafür steht, dass der Redner alles gesagt hat, was es zu sagen gibt. Das Video ließ sich über die neue Mic Drop-Schaltfläche hinzugefügen, die allerdings direkt neben dem "Senden & Archivieren-Button" platziert wurde. Darüber hinaus hatte Google durch eine veränderte Einstellung dafür gesorgt, dass keine Antworten auf eine solche Mic Drop-Mail empfangen werden konnten.

Missglückter Aprilscherz: Google entschuldigt sich für Mic Drop

Dieser Aprilscherz ging leider schief - Googles Mic Drop sorgte für diverse Probleme.  

Quelle: (Screenshot)  Gmail Blog 

Missglückter Aprilscherz: Google entschuldigt sich für Mic Drop

Dieser Aprilscherz ging leider schief - Googles Mic Drop sorgte für diverse Probleme.  

Quelle: (Screenshot)  Gmail Blog 

Mic Drop sorgte für viele Missverständnisse

Laut den Kollegen des Online-Magazins The Verge gab es binnen kürzester Zeit diverse Nutzer, die statt auf den Senden-Button auf eben diese Mic Drop-Schaltfläche geklickt haben - was besonders bei wichtigen E-Mails dementsprechend zu Problemen führte. So tauchte der kleine Minion zum Beispiel in Kondolenz-Mails auf, was verständlicherweise ganz und gar nicht spaßig war.

Ein weiterer User nutzte das Hilfe-Forum von Gmail, um seinem Ärger Luft zu machen. Er hatte sich ebenfalls verklickt, sodass sein Chef statt einer Auftragsarbeit nur einen kleinen gelben Minion in der E-Mail vorfand. Ob dieses unglückliche Missgeschick ihn tatsächlich seinen Job gekostet hat, ist allerdings nicht bekannt. Google hat recht schnell auf die Problematik reagiert, die Mic Drop-Schaltfläche abgeschaltet und sich im offiziellen Gmail Blog für die entstandenen Unannehmlichkeiten entschuldigt.

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