Von 30 auf 40 Millionen in 6 Monaten

Musik-Streaming: Abonnenten rennen Spotify die Bude ein

Foto von Sebastian Hardt

von Sebastian Hardt (@hardtboiled)-

10 Millionen neue zahlende Abonnenten in nur 6 Monaten: Zwar macht Spotify noch immer keinen Gewinn, dennoch scheint 2016 ein gutes Jahr für die Schweden zu sein. Andere Streaming-Dienste können von derart viel Zuspruch jedenfalls nur träumen.

Verluste trotz mehr Abonnenten

"40 is the new 30. Million." Mit diesem Tweet meldete sich Spotify-Chef und Gründer Daniel Ek gestern bei Twitter zu Wort. Damit ist nicht etwa der aktuelle Unternehmensgewinn gemeint - denn laut Medienberichten macht der Streaming-Dienst noch immer kräftig Verluste. Vielmehr möchte der Musikriese mit dieser kryptischen Kurznachricht auf einen stattlichen Zuwachs seiner zahlenden Nutzer hinweisen.

Zwar fehlt eine offizielle Erklärung dazu vonseiten des Unternehmens derzeit noch, ein Sprecher hat dies gegenüber den Kollegen von 9to5Mac aber bereits bestätigt. Damit hat Spotify allein innerhalb des vergangenen halben Jahres einen ordentlichen Satz gemacht - erst im März verkündeten die Schweden einen Zuwachs ihrer zahlenden Abonnenten auf 30 Millionen.

Vorsprung auf Apple wächst weiter

Spotify baut den Vorsprung gegenüber anderen Diensten damit weiter aus. So kann der große Konkurrent Apple Music "lediglich" mit 17 Millionen zahlenden Kunden aufwarten. Dies ist auch insofern bemerkenswert, als der Dienst auf vielen der Abermillionen Apple-Geräte weltweit vorinstalliert ist.

Unterdessen versuchen weitere Anbieter in den offenbar noch immer wachsenden Markt einzusteigen. So veröffentlicht mit 'Now That’s What I Call Music' derzeit ein echtes Branchen-Schwergewicht seinen eigenen Streaming-Dienst in UK. Das Joint-Venture von Universal und Sony will insbesondere durch ein flexibles Preis-System punkten und soll nach und nach auch in weiteren Ländern verfügbar werden, berichtet Reuters.

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