Jogger aus der Vergangenheit

PUMA RS-Computer - Retro-Sneaker mit 80er-Vibe und Bordcomputer

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von Julius Zunker -

Mit der PUMA RS-Computer Neuauflage haut der Sportartikelhersteller und Sneaker-Schmied eine Wiederauflage eines ikonischen Meisterwerks raus. Im selben Atemzug zeigt das Label: nicht alles aus den 80ern hat eine orangene Hautfarbe, benimmt sich wie ein kleines Kind und steht auf Mauern.

1986 gelang PUMA eine kleine Innovation für den Laufschuhmarkt. Wie es mit Innovationen oftmals ist, war PUMA nicht nur der Konkurrenz eine Nasenlänge voraus. Auch die Zeit war noch nicht reif genug für einen Running-Systems-Schuh (kurz RS) mit Bordcomputer, der sich daheim mit dem PC oder Mac verkabeln ließ, um relevante Daten auszulesen.

Natürlich wird jetzt irgendwer aus der hintersten Reihen einwerfen: mein Smartphone kann das auch! Stimmt. Aber sieht es dabei verdammt cool aus und könnte direkt aus einem 80er Sci-Fi-Film wie Alien kommen? Vermutlich nicht.

PUMA RS Computer - damals das Beste aus zwei Welten

Das alte Modell des PUMA RS-Computer sah von vorne aus, wie es sich für einen edlen Lederläufer gehört, featurte an der Ferse modernste Technik. Der verbaute Chip zeichnete Daten wie Geschwindigkeit, Kalorienverbrauch, gelaufene Distanz und Zeiten auf. Ganz Cyberpunk 2020 mäßig ließ er sich daheim mit einem 'Apple IIE' oder 'Commodore 64' Computer verkabeln.

Die Neuauflage des RS-Computer bietet den ikonischen Look, braucht aber kein 16-poliges Kabel mehr. Geladen wird per USB-Anschluss, der Sneaker kommuniziert via Bluetooth mit dem Smartphone oder Rechner, mit dem verbauten 3-axis Acceleromter ist ein moderner Beschleunigungs-Sensor an Bord, im Speicher ist Platz für 30 Tage Laufdaten, der Akku ist natürlich ein Lithium-Ionen-Modell und obendrauf gibt es LED Indikatoren am Schuh.

Neuauflage mit Retro-Interface für Nostalgiker

Der Clou aber ist das retromäßige 8-Bit-Interface, mit dem jede Auswertung direkt in die Vergangenheit zurückversetzt wird. Ob man’s braucht? Vermutlich nicht. Aber wessen Herz für unnötigen Nippes aus den 80ern schlägt und dabei zu viel Geld auf dem vorweihnachtlichen Konto findet, der wird in den Flagship-Stores von PUMA (Berlin Mitte, Tokyo und London), sowie wenigen weiteren Verkäufern fündig werden.

PS: den Schuh zubinden müsst ihr euch auch bei dem RS-Computer noch selber. Laufen übrigens auch.

Quellen:: hypebeast.com, boingboing.net

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