Anders als gedacht

Stiftung Warentest: Apple Music, Amazon Prime und Spotify unter der Lupe

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von Sandra Spönemann (@die_spoent_wohl)-

Wer liest sich schon das Kleingedruckte bei den AGB durch? Stiftung Warentest hat es getan! Und kommt bei den populärsten Anbietern von Musik-Streams zu erstaunlich schlechten Ergebnissen.

Repertoire, Klang, Datenverbrauch und AGB

Für ungefähr acht bis zehn Euro im Monat dürfen Musik-Fans freudig mit einem Premium-Abo drauflos streamen – und das tun sie nachgewiesenermaßen auch. Anders ist der wirtschaftliche Erfolg der Anbieter nicht zu erklären. Beispielsweise Spotify: Ende 2015 konnte der Marktführer rund 89 Millionen Kunden vorweisen.

Stiftung Warentest hat sich elf Anbieter nun genauer vorgenommen und festgestellt, dass in puncto Klangqualität alle "Probanden" überzeugen können: "Alle Dienste im Test liefern Topklang." Darüber hinaus wurde das angebotene Repertoire untersucht, sowie die Benutzerfreundlichkeit und der Service, aber auch die Allgemeinen Geschäftsbedingungen.

Das überraschende Ergebnis: Da Anbieter wie Apple fleißig Nutzerdaten sammeln, wie zum Beispiel Standortangaben, und diese auch an Dritte weitergeben, hat der Dienst 'Aldi Life Musik' in Bezug auf den Datenschutz am besten abgeschnitten! Ebenfalls erhielt 'Juke Musik' ein gutes Urteil – sowohl in Sachen Datenschutz als auch in der Gesamtwertung.

Fazit: Es ist wohl an der Zeit sich die "Randgruppen" der Branche mal genauer anzuschauen!

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