Bösartige Malware

Trojanergefahr: Betrüger-E-Mails von Directpay24 GmbH im Umlauf

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von Vera Kußmann -

Momentan verschicken Betrüger wieder einmal gefälschte E-Mails, um Geld abzuzocken – diesmal im Namen der Directpay24 GmbH. Doch aufgepasst: Die Zahlungsaufforderung versteckt im Dateianhang, die als Rechnung getarnt ist, entpuppt sich als Trojaner. Wenn die ZIP-Datei geöffnet und ausgeführt wurde, haben die Internetbetrüger leichtes Spiel und Zugriff auf persönliche Daten und Passwörter.

Persönliche Anrede in der E-Mail gaukelt Seriosität vor

Trojanergefahr: Betrüger-E-Mails von Directpay24 GmbH im Umlauf

Im Dateianhang solch einer Fake-E-Mail versteckt sich ein Trojaner.  

Quelle: (Screenshot) Netz.de 

Trojanergefahr: Betrüger-E-Mails von Directpay24 GmbH im Umlauf

Im Dateianhang solch einer Fake-E-Mail versteckt sich ein Trojaner.  

Quelle: (Screenshot) Netz.de 

Die Masche ist bekannt: Eine Fake-E-Mail, die gerade wieder im Umlauf ist, enthält ein Mahnschreiben der Firma Directpay24 GmbH. Mit persönlicher Anrede wird der Empfänger dazu aufgefordert, einen schon länger fälligen Betrag innerhalb von 48 Stunden per Überweisung zu begleichen, sonst drohe ein Gerichtsverfahren. Um dem Ganzen einen aufrichtigen Anschein zu geben, wird als Absender ein seriös klingender, aber falscher Rechtsanwaltsname genannt.

Das besonders fiese an dieser betrügerischen E-Mail ist aber der Dateianhang: In der Rechnung im ZIP-Format befindet sich ein Trojaner, der großen Schaden anrichten kann. Einmal geöffnet und ausgeführt, installiert sich im Verborgenen ein eigenständiges Programm, dass fortan Zugriff auf die persönlichen Daten des Nutzers hat.

Schnell reagieren und Passwörter ändern

Die Schadsoftware spioniert vor allem Konto- und Anmeldedaten, Adressen, Surfverhalten usw. aus. Sollte man Opfer dieser Betrüger-Masche geworden sein, empfiehlt es sich als erstes den betroffenen PC von seinem Virus-Scanner untersuchen zu lassen, eine "Rescue Disk" (zum Beispiel die Notfall-CD von Kaspersky, die das Programm untersucht und das infizierte System wiederherstellt) zum Einsatz zu bringen oder gegebenenfalls einen Computer-Experten zu Rate zu ziehen. Wichtig ist auch: Passwörter und Anmeldedaten bei seiner Bank, bei Online-Shops und überall, wo man sensible Kundendaten hinterlegt hat, von einem nicht betroffenen Computer aus abändern.

Fazit: Niemals einen Dateinanhang einer E-Mail öffnen, wenn man den Absender nicht kennt bzw. nicht explizit eine Datei von einer vertrauenswürdigen Quelle erwartet.

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