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Sind Sie ein Noob, Mr. President?

Trump verkündet Deal mit Kampfjets, die es nur in Call of Duty gibt

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von Sebastian Hardt (@hardtboiled)-

Mit einem seltsamen Deal hat sich US-Präsident Donald Trump am Mittwoch gegenüber der Presse gebrüstet: Kampfjets des Modells 'F-52' will das Staatsoberhaupt kürzlich an Norwegen verkauft haben. Stimmt das, wäre das gelinde gesagt eine bemerkenswerte Verhandlungsleistung - denn dieses Modell existiert nur im Computerspiel 'Call of Duty: Advanced Warfare'.

Werden im Oval Office etwa heimlich Ballerspiele gezockt? Einer schusseligen Aussage des US-Präsidenten Donald Trump zufolge könnte das durchaus sein: Bei einer Pressekonferenz am Mittwoch hat der zuvorderst für seine hitzköpfigen Tiraden und peinlichen Ausrutscher berüchtigte Milliardär stolz darauf hingewiesen, Kampfjets des Modells F-52 an Norwegen verkauft zu haben. Ein solches Flugzeug existiert aber gar nicht - außer in dem Game 'Call of Duty: Advanced Warfare'.

Trump: Heimlicher CoD-Fan oder nur schlecht im Ablesen?

War das ein freudscher Versprecher eines Staatsoberhauptes, das gedanklich schon wieder vor der PlayStation hockt? Möglich. Wörtlich habe der Präsident laut der Washington Post, denen Trumps Patzer als erstes aufgefallen war, bei der Konferenz zum Besten gegeben: "Im November haben wir angefangen, die ersten F-52 und F-35 Kampfjets auszuliefern. Wir haben insgesamt 52 und einige schon sogar früher als vereinbart geliefert." Die F-35 ist ein Jet der Firma Lockheed Martin, die F-52 ein fiktives Vehikel in genanntem Spiel.

Aufgrund der Wortwahl vermutet die Washington Post allerdings, dass es sich hierbei lediglich um einen gewöhnlichen Versprecher handelt. Die Zahl 52 kommt in dem Statement zwei Mal vor, beim Ablesen aus seinen Unterlagen (der Präsident hat nicht frei gesprochen) könnte er einfach in der Zeile verrutscht sein. Dass Kampfflugzeuge in 'Call of Duty: Advanced Warfare' die selbe Bezeichnung haben, wäre dann nur ein witziger Zufall. Ausgeschlossen werden kann ein geheimer Hang des Präsidenten zu in die Jahre gekommenen Shootern aber auch nicht: Eine konkrete Nachfrage der Zeitung bei der Pressestelle des weißen Hauses sei jedenfalls bisher nicht dementiert worden.

Quelle: Washington Post

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