Die Spekulationen haben ein Ende

Twitter: User können die 140 Zeichen endlich voll ausschöpfen

Foto von Sandra Eichhorn

von Sandra Eichhorn (@sandra_rockt)-

Wie wir erst vor kurzem berichteten, waren schon seit einigen Tagen Gerüchte im Umlauf, Twitter werde etwas am 140-Zeichen-Limit verändern. Ein Teil der Spekulationen wurde jetzt tatsächlich bestätigt: Medien-Anhänge werden zukünftig nicht mehr als Zeichen gewertet.

Die Gerüchte wurden größtenteils bestätigt

Vor kurzem plauderte eine anonyme Quelle aus, dass Links und Bilder zukünftig nicht mehr zu den 140 Zeichen in einem Tweet gezählt werden sollen (wir berichteten). Jetzt räumte Twitter selbst via Blogeintrag mit den Gerüchten auf: "Wir freuen uns, heute einige Veränderungen ankündigen zu können, die über die nächsten Monate hinweg ausgerollt werden und es den Menschen ermöglichen, noch mehr in 140 Zeichen auszudrücken."

Schon bald werden Medien-Anhänge nicht mehr dazu führen, dass User schneller an die Zeichengrenze stoßen. Links, die durch das Anhängen von Fotos, Videos, GIFs, Umfragen, Zitaten oder Einladungen zur Direct Message-Unterhaltung generiert werden, werden bald also nicht mehr vom Zeichenlimit abgezogen. Aber: Links, die manuell eingegeben oder eingefügt werden, wirken sich weiterhin auf die Zeichenzahl aus.

Auch die @-Messages wurden überarbeitet

Und es gibt noch eine weitere Änderung: Auch Antworten (also das "@user", das von Twitter beim Klicken auf das Antwort-Icon automatisch generiert wird) zählen nicht zu den 140 Zeichen. Mentions hingegen sind von dieser Regelung ausgenommen. Möchte man also nicht auf einen Tweet antworten, sondern nur jemanden erwähnen, werden diese Zeichen sehr wohl gezählt.

Auch neu ist, dass neue Tweets mit @User am Anfang von Facebook nicht mehr automatisch als Antwort gewertet werden. Bislang ist es so, dass ein Tweet, an dessen Anfang @user stand, nur dem Verfasser, dem Empfänger und allen Usern, die mit beiden befreundet sind, angezeigt wurde. Viele haben getrickst, in dem sie einen Punkt davor gesetzt haben (also ".@user"), damit der Tweet alle Follower erreicht. Das ist bald nicht mehr nötig - auch die Erwähnung am Anfang eines Tweets wird zukünftig als solche gewertet und nicht mehr als Antwort.

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