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Streaming-Portale im Netz.de-Check

Video on Demand - findet den Streaming-Dienst, der zu euch passt

Geschätzte Lesezeit: ca. 34 Minuten

Foto von Sandra Spönemann

von Sandra Spönemann (@die_spoent_wohl)-

"Netflixen" ist bereits ein gesellschaftlich akzeptiertes Verb. Aber auch für all diejenigen, die nach weiteren Optionen Ausschau halten, hat die Video-on-Demand-Branche noch einiges mehr zu bieten. Wir präsentieren euch deshalb insgesamt 12 Streaming-Anbieter, die sich hinsichtlich Auswahl, Kosten sowie Vor- und Nachteilen teils stark unterscheiden.

Heute Abend noch nichts vor? Wie wunderbar, dass das Internet nur so vor Streaming-Angeboten strotzt und wir uns bei Bedarf jede Menge Komödien, Thriller, Horror-Streifen und natürlich Serien am laufenden Band anschauen können. Obwohl 'Amazon Video' und 'Netflix' die Klientel mit einem umfangreichen Angebot und teils sehr aufwendigen Eigenproduktionen begeistern können, gibt es auch Gründe, die dafür sprechen, mal einen Blick auf die anderen Anbieter zu werfen.

Für Fußball-Fans dürfte beispielsweise 'Sky Ticket' (Nachfolger von Sky Online) mit seinem Sportpaket interessant sein. Wer unter euch jedoch kein Interesse an Abo-Modellen hat oder nur ab und an Filme und Serien streamen möchte, der kann von den Sonderangeboten auf 'Rakuten.tv 'oder 'Chili.tv' profitieren. Auch 'Google Play Video' hat sein Angebot mittlerweile gewaltig ausgebaut und punktet mit einem benutzerfreundlichen Shop und HD-Qualität. Darüber hinaus gibt es deutliche Unterschiede, wenn es um die Kompatibilität mit Smart TVs, Laptops, Tablet und Mobilgeräten geht. Zudem bietet nicht jeder Streaming-Anbieter seine Inhalte auch über eine App an.

Die folgende Tabelle gibt euch einen groben Überblick über die Vor- und Nachteile der populärsten Streaming-Dienste. Auf den nächsten Seiten erwarten euch außerdem ausführliche Artikel mit Details zu jedem einzelnen Anbieter - und am Ende fassen wir alles nochmal für euch zusammen. Welcher Dienst ist euer Favorit? Lasst es uns gerne in den Kommentaren wissen!

NetflixAmazon VideoMaxdomeiTunesSky TicketRakuten TVVideoloadVideobusterChili TVVideocietyGoogle Play VideoJUKE
AuswahlKnapp 3.000 Filme und SerienÜber 25.000 Filme und Serienüber 50.000 Filme und Serienüber 85.000 Filme und SerienPay-TV Sender Entertainment, Sport, CinemaÜber 2.000 Filme und Serien20.000 Filme und SerienKnapp 5.000 TitelÜber 2.000 Filme und SerienÜber 3.000 Filme und SerienÜber 8.000 Filme und Serien8.500 Filme und Serien
BildqualitätUHDUHDHDFull HDHDUHDUHDFull HDFull HDFull HDFull HDHD
KostenBasis: 7,99 € / Monat Standard: 9,99 € / Monat Premium: 11,99 € / MonatBestandteil von Amazon Prime für 69,99 € / Jahr oder 8,99 € / Monat7,99 €/Monat; 2,99 €/FilmAb 4 € / Einzelabrufabhängig vom gewählten Ticketab 3,99 € / Einzelabrufab 3,99 €/EinzelabrufAb 2,50 €Ab 3,99 € / EinzelabrufAb 1,99 € / EinzelabrufAb 2,99 € / EinzelabrufAb 2,99 € / Einzelabruf
HighlightsTop Eigenproduktionen, viele Serien, günstig und komfortabelSehr günstig, gute Auswahl, hervorragende KompatibilitätOffline-Modus, Zugriff von diversen Geräten möglichextrem umfangreiche Bibliothek, SonderangeboteSky Box Sets, Sportprogrammflexibles Angebot, regelmäßig Sonderangeboteaktuelle Auswahl, Zahlung per Telekom-Rechnung möglichzusätzlich Verleih von DVDs und Blu-Rays per PostOffline-Modus, Anmelden mit Facebook möglichAktuelle Filme auch in 3DGute Aktualität, relativ umfangreichAktuelle Titel, neben Videos auch Musik, eBooks, Videospiele und Software
MankosGeringe Auswahl an Filmen, schlechte AktualitätWeniger aktuell als Einzelabruf-Anbieter, bei vielen angebotenen Videos muss draufgezahlt werdenwenig exklusiver Content, zusätzliche Kosten zum Einzelabruf von beliebten Filmenkeine Eigenproduktionen, insgesamt teurer, kaum Exklusivtitel, keine Abo-OptionRelativ teuer, komplizierte Angebotsstrukturkein Sprachwechsel möglich, kaum Serienviele Angebote ausschließlich zum Kaufen statt LeihenAbruf via Smart TV umständlich, vergleichsweise teuerkeine Exklusivtitel/Eigenproduktionen, ausschließlich Einzelabruf möglichlückenhafte Auswahl, keine SerienEingeschränkte Nutzbarkeit auf Smart TVsEingeschränkte <b>Nutzbarkeit</b> auf Smart TVs

Netflix : Serien hui, Filme pfui

Netflix ist längst zu einem kulturellen Phänomen geworden. Begriffe wie 'Binge Watching' hat der Streaming-Anbieter maßgeblich mitgeprägt, 'Netflix and Chill' ist speziell unter den Millennials ein gebräuchliches Synonym für ein intimes Date auf dem heimischen Sofa geworden. Doch was hat der Dienst, auch verglichen mit den Konkurrenzangeboten, wirklich unter der Haube?

Clevere Nutzer schauen 4K bereits ab 3 Euro im Monat

Entgegen vieler anderer VoD-Dienste verzichtet Netflix komplett auf eine Kauf- oder Ausleihfuntkion für Serien und Filme. Stattdessen bucht ihr eine Flatrate – bezahlt also monatlich einen Betrag und dürft dafür das gesamte Angebot so oft ihr wollt streamen. Für derzeit 7,99 Euro könnt ihr auf einem Gerät in SD-Qualität schauen, für 9,99 Euro auf zwei Geräten in HD und für momentan 11,99 Euro in vier Profilen mit – sofern die Hardware die Auflösung unterstützt – bis zu 4K UHD.

Netflix Benutzeroberfläche

Schon die Webansicht des Streaming-Anbieters Netflix ist komfortabel aufgebaut. Unter 'Meine Liste' können Nutzer Filme und Serien, die sie sich später anschauen möchten, zusätzlich separat ablegen.

Quelle: (Screenshot)  Netflix 

Netflix Benutzeroberfläche

Schon die Webansicht des Streaming-Anbieters Netflix ist komfortabel aufgebaut. Unter 'Meine Liste' können Nutzer Filme und Serien, die sie sich später anschauen möchten, zusätzlich separat ablegen.  

Quelle: (Screenshot)  Netflix 

Der Clou dabei: Die Profile dürfen gleichzeitig und auf verschiedenen Geräten aktiv sein. Wer sich mit guten Freunden oder der Familie arrangiert, kann das Premium-Angebot mit 4K-Inhalten also ab läppischen 3 Euro pro Monat buchen. Verglichen mit Einzelabruf-Anbietern ist dies ein nahezu unschlagbarer Preis. Doch wie ist das Angebot an Inhalten bei Netflix?

Filmfreaks werden enttäuscht, Seriensüchtige beglückt

An dieser Frage scheiden sich ein wenig die Geister. Um eines vorweg zu nehmen: Wer nur Wert darauf legt, viele top-aktuelle Kino-Blockbuster von zu Hause aus zu genießen, braucht sich mit Netflix gar nicht erst zu beschäftigen. Zwar hat auch der Kultanbieter mit den roten Buchstaben mittlerweile viele Filme im Portfolio, jedoch trudeln neue Kinohits in der Regel nur vereinzelt und teils erst Jahre nach Erscheinungstermin bei Netflix ein. Dienste wie 'Amazon Video' oder das (recht teure) Angebot von 'Sky' haben in dieser Hinsicht klar die Nase vorn.

Serienfans – und davon soll es ja einige geben – bekommen bei Netflix allerdings eine Vollbedienung. Neben vielen Klassikern und Publikumslieblingen wie 'The Big Bang Theory' oder 'Rick and Morty' überzeugen besonders die regelmäßig erscheinenden Eigenproduktionen, genannt 'Originals', sowohl Fans als auch Kritiker. Geschmacklich dürfte hier für fast jeden etwes dabei sein: Von den düsteren Marvel-Comics 'Dare Devil' und 'Jessica Jones' bis hin zur Thriller-Serie 'Narcos' ist quasi jedes Genre hinreichend vertreten - und das bei durchweg derart guter Qualität, dass der Stempel 'Netflix Originals' bei vielen Zuschauern schon fast einen Gütesiegel-Status innehat.

Den Spaß trübt jedoch, dass Netflix auch bei Serien hin und wieder mit Lizenzschwierigkeiten auf dem deutschen Markt zu kämpfen hat. So schauen Netflix-Nutzer neue Folgen des Kult-Dramas 'The Walking Dead' erst dann, wenn Sky-Abonnenten längst das Staffelfinale gesehen haben. Und selbst der Netflix-Originals-Hit 'House of Cards' ist hierzulande später dran. Auch rein quantitativ ist Netflix etwas dünner bestückt und will eher mit Qualität überzeugen: Derzeit sind knapp 3.000 Videos (Filme und Serien) bei Netflix verfügbar.

Tadelloser Komfort, vorbildliche Kompatibilität

Lobenswert ist allerdings die Benutzerführung. Neben einer Unterteilung in Genres und Sub-Genres bietet der Dienst die Möglichkeit, eine eigene Liste mit Videos anzulegen. Je nach dem, was ihr in dieser Playlist ablegt, werden euch ähnliche Titel vorgeschlagen, die vermeintlich eurem Geschmack entsprechen. Auch eure Sehgewohnheiten protokolliert der intere Algorithmus, um eure Vorlieben noch besser einschätzen zu können.

Was die Kompatibilität zu Wiedergabegeräten angeht, hat sich Netflix ebenfalls wenig vorzuwerfen: In der Webansicht lässt sich schon relativ bequem navigieren. Noch besser geht es allerdings innerhalb der App, die heute für nahezu jedes Smart TV verfügbar ist. Viele aktuelle Modelle werden gar mit einer Fernbedienung inklusive eingebautem Netflix-Knopf ausgeliefert. Ähnlicher Komfort wird euch bei der Auswahl der Zahlungsmodalitäten geboten: Gezahlt wird entweder mit Kreditkarte oder per Bankeinzug beziehungsweise PayPal.

Amazon Video: Mix aus hochwertigen Eigenproduktionen und aktuellen Blockbustern

'Amazon Video' ist der Streaming-Service hinter dem großen namensgebenden Online-Versandhandel aus den Vereinigten Staaten, der seinen Kunden mit und ohne die sogenannte 'Prime Mitgliedschaft' eine Vielzahl an Filmen und Serien zur Verfügung stellt. Neben Netflix ist der Video-on-Demand-Service wohl der bekannteste und beliebteste Anbieter für den schnellen und einfachen Konsum von Blockbustern und Serien-Eigenproduktionen vor dem heimischen TV.

Das Angebot ist vielfältig, die Kosten dank der zahlreichen anderen in der Prime-Mitgliedschaft enthaltenen Vorteile quasi geschenkt und die Apps des Dienstes laufen auf so gut wie jedem internetfähigen Abspielgerät - was gibt es also noch mehr zu sagen? Wir nehmen den Dienst trotzdem genauer unter die Lupe.

Viele Zusatzdienste und tausende Titel für euer Geld

Die Preis- und Angebotsstruktur von Amazon Video ist so flexibel und modern, wie wir es von einem digitalen Unterhaltungsdienstleister erwarten. Vor allem Prime-Mitglieder kommen dabei aus unserer Sicht voll auf ihre Kosten - selbst wenn sie überhaupt nicht wegen des VoD-Angebots, sondern wegen der zahlreichen anderen Services des Warenhandels Prime-Kunde wurden.

Amazon integriert hier unter anderem den Premiumversand von Artikeln, den Zugriff auf rund zwei Millionen Songs aus seinem Musik-Streaming-Service und E-Books aus seiner digitalen Schmökerabteilung in die Mitgliedschaft. Alles in allem ein kaum zu toppendes Angebot, wenn man die kompletten Vorteile nutzt. Um auf den Streaming-Service zuzugreifen, muss entweder ein jährlicher Mitgliedsbeitrag von 69.99 Euro oder monatlich 8.99 Euro bezahlt werden - schon steht dem Filmvergnügen nichts mehr im Weg.

Startseite von Amazons Video-Plattform mit Übersicht zu vielen Titeln

Bereits auf der Startseite von Amazon Video könnt ihr euch einen umfangreichen Eindruck von der Titel-Sammlung des Streaming-Dienstes verschaffen. Neben den neuesten Filmen besticht das Angebot durch hochwertige Eigenproduktionen.

Quelle: (Screenshot (06.07.17))  Amazon Video 

Startseite von Amazons Video-Plattform mit Übersicht zu vielen Titeln

Bereits auf der Startseite von Amazon Video könnt ihr euch einen umfangreichen Eindruck von der Titel-Sammlung des Streaming-Dienstes verschaffen. Neben den neuesten Filmen besticht das Angebot durch hochwertige Eigenproduktionen.  

Quelle: (Screenshot (06.07.17))  Amazon Video 

Obwohl sich der Konzern beim Titelbestand nicht gern in die Karten schauen lässt, können wir mit ziemlicher Sicherheit von über 25.000 Filmen und Serien ausgehen, auf die Kunden zugreifen können. Alle mit 'Prime' gekennzeichneten Titel und Serien stehen Mitgliedern kostenlos zur Verfügung - alle anderen Titel, einzelne Serienfolgen oder komplette Staffeln, können gegen einen einmaligen Leih- oder Kaufbetrag (teils vergünstigt) erstanden werden.

Auch ohne Prime-Mitgliedschaft lassen sich Titel (ohne einen gesonderten Prime-Rabatt) beziehen. Hierfür benötigt ihr nur ein Amazon-Konto, um Titel über den normalen Zahlungsvorgang kostenpflichtig zu bestellen - auch die Prime-Titel kosten dann logischerweise Geld.

Amazon Originals oder doch lieber top aktuelle Blockbuster?

Amazon Video erweitert seinen Titelbestand in steter Regelmäßigkeit um Filme und Serien. Neue Blockbuster stehen Prime-Kunden in der Regel nicht kostenlos zur Verfügung und müssen geliehen oder gekauft werden. Vor allem ältere Titel und Klassiker stehen aber in größerer Auswahl bereit, sodass man auch ohne Aufschlag auf seine Kosten kommt. Doch die eigentlichen Highlights sind die 'Amazon Originals', die Eigenproduktionen des Anbieters. Ähnlich wie 'Netflix' gibt Amazon eigene Serien in Auftrag, die der Streaming-Anbieter exklusiv über seine Plattform bereitstellt. Für Serien-Junkies gibt es deshalb genügend Gründe, Amazon als festen Bestandteil in den Binge-Watch-Kalender zu integrieren.

Neben der aktuell erfolgreichen Buchverfilmung 'American Gods' sind es vor allem Serien wie 'Mr. Robot', 'Preacher' oder 'The Man in the High Castle', die jährlich viel Lob und Anerkennung einheimsen und Amazon reihenweise Neukunden bescheren. Wer sich für diese und weitere Serien interessiert, kommt also nicht um Amazon Video herum.

Darüber hinaus hat Amazon Video seit einiger Zeit 25 Sender in seinem Repertoire, die sich einzeln oder im Paket hinzubuchen lassen. Das geht noch einmal zusätzlich ins Geld, ist aber optional und flexibel zu- und abbuchbar. Neben der standardmäßigen HD-Qualität lassen sich Titel ferner im SD- und im Ultra-HD-Format erstehen, was sich abermals auf den Preis auswirkt.

Wiedergabequalität und Geräteunterstützung für Amazon Video

Ein weiterer, nicht unerheblicher Gesichtspunkt bei der Wahl des passenden Streaming-Anbieters ist die Audio-Wiedergabe. Amazon stellt euch nicht nur vor die Wahl zwischen Synchronisation und Originalton, sondern unterstützt die Wiedergabe zudem bei Bedarf mit Untertiteln. Je nach Nutzer unterscheidet sich auch die Art und Weise, wie Filme oder Serien geschaut werden wollen. Vor allem die App-Kompatibilität zwischen der Amazon-Video-Plattform und den Wiedergabegeräten spielt deshalb eine wichtige Rolle.

Diesbezüglich ist der Streaming-Dienst äußerst gut aufgestellt, denn neben den hauseigenen Set-Top-Geräten ('Amazon Fire TV' und 'Amazon Fire TV Stick') unterstützen zahlreiche Smart TVs, Blu-ray-Player, Spielekonsolen, mobile Devices auf Android- und iOS-Basis sowie herkömmliche Webbrowser Amazon Video.

Wollt ihr Filme und Serien unterwegs schauen, die ihr via Amazon gekauft und runtergeladen habt? Wollt ihr euren Fire TV Stick zu Freunden mitnehmen und dort einen gemütlichen Filmabend verbringen? Eigentlich kann es nur an einem Stromausfall oder leerem Akku scheitern, dass ihr nicht auf die Inhalte zugreifen könnt.

maxdome - der flexible Blockbuster-Lieferant

Mit nichts geringerem als dem Versprechen "Deutschlands größte Online-Videothek" zu sein, geht 'maxdome' ins Rennen um die Streaming-Krone. Neben 'Netflix' und 'Amazon Video' zählt der Video-on-Demand-Anbieter wohl zu den bekanntesten seiner Branche. Das Streaming-Portal ist Teil des ProSiebenSat1 Universums und stellt nach eigenen Angaben über 60.000 Filme oder Serien in zwei unterschiedlichen Bezahlmodellen zur Verfügung:

  • Das maxdome-Paket im Flatrate-Style
  • Der Kauf oder die Leihe von Titeln über eine Einmalzahlung

Neben einem standardmäßigen Abo-Modell, das Neukunden nach einem Testmonat mit 7,99 Euro zur Kasse bittet (Stand: Juli 2017), lassen sich Titel über den 'maxdomestore' auch einzeln beziehen - ideal für spontane Filmabende ohne Flatrate-Zwang. Einzige Voraussetzung ist eine einmalige Anmeldung (gilt für beide Angebote), um ein Konto zu erstellen und die Bezahlmethode festzulegen.

Auf den ersten Blick scheint das maxdome-Paketmodell vor allem preislich ein echter Deal zu sein. Gleichauf mit Netflix und günstiger als das 'Sky' Online-Angebot, stehen Nutzern rund 50.000 Videos und Serien zur Auswahl bereit. Haben wir oben nicht 60.000 Titel gelesen? Nicht jeder Titel, den maxdome in seinen Produktkatalog mit aufnimmt, ist direkt im Paket-Modell inbegriffen. Hier macht der Online-Video-Verleih seinem Namen alle Ehre und hält neue Serien- und Film-Highlights für den Einzelabruf zurück - frische Blockbuster müssen auf diese Art ebenfalls von Abo-Kunden gegen eine Leihgebühr oder einen Kaufpreis erstanden werden.

Startseite von maxdome mit verschiedenen Titeln und einem Angebot

Mit über 60.000 Serien- und Filmtiteln sowie flexiblen Preismodellen hat sich maxdome zu einem der bekanntesten Streaming-Anbieter gemausert.

Quelle: (Screenshot)  maxdome 

Startseite von maxdome mit verschiedenen Titeln und einem Angebot

Mit über 60.000 Serien- und Filmtiteln sowie flexiblen Preismodellen hat sich maxdome zu einem der bekanntesten Streaming-Anbieter gemausert.  

Quelle: (Screenshot)  maxdome 

maxdome hat die Aktuellsten, aber kaum Exklusivität

Kinos und Lichtspielhäuser haben je nach Vereinbarung mit Filmstudios ein Erstausstrahlungsrecht, dass Zuschauer in die Kinosäle locken soll, bevor die Titel auf DVD erscheinen. Sobald ein Titel in den "freien Verkauf" gelangt, können Streaming-Anbieter wie maxdome die Titel direkt in ihr Sortiment mit aufnehmen und deshalb so gut wie alle aktuellen Kino-Hits direkt anbieten. Hier steht dem Kunden somit eine vollumfassende Auswahl von Titeln bereit.

Allerdings gibt es auch Ausnahmen, denn abgesehen von den Exklusiv-Inhalten der Sender-Schwestern Pro7 und Sat1 können maxdome-Kunden auf keine Highend-Eigenproduktionen zurückgreifen. Muss ja auch nicht zwingend, wenn die aktuellsten Kinotitel der Hollywood-Studios im Angebot stehen.

Verfügbarkeit und Qualität des maxdome-Angebots

Die App-Kompatibilität zu Geräten und Devices hat in den letzten Jahren mehr und mehr an Bedeutung gewonnen, denn ein "richtiger Filmabend" mit der Familie oder Freunden macht vor dem PC auf Bürostühlen einfach nichts her. Deshalb stellt maxdome sein Angebot- neben der standardmäßigen PC-, Android- und iOS-Unterstützung - geräteübergreifend auf diversen Smart TVs, Set-Top-Boxen wie dem 'Apple TV', ’Amazon Fire TV' oder Spielekonsolen wie der Playstation 3/4 und der Xbox One bereit.

Ein vollfunktionstüchtiger Breitbandanschluss ist zwingend nötig, um die Titel in bester Bildqualität zu genießen. Allerdings stellt der Streaming-Anbieter noch kein Full-HD in Aussicht, weshalb sich Kunden vorerst mit der HD- und Dolby 5.1-Variante begnügen müssen. Hier ist - gerade was das immer umfangreichere Angebot im Full-HD-Bereich angeht - noch etwas Luft nach oben.

iTunes Store: Der umfangreichste Streaming-Anbieter für den Einzelabruf

Der iTunes Store von Apple war der große Vorreiter des Video-on-Demand Einzelabrufs. Über 85.000 Filme bieten euch ein gefühlt endloses Filmvergnügen mit Hollywood-Blockbustern, Klassikern, Independent-Filmen, Dokumentationen und vielem mehr.

Des Weiteren lassen sich über 300.000 werbefreie TV-Sendungen mit iTunes abrufen. Serien-Fans steht es außerdem frei, ob sie nur einzelne Folgen oder aber eine komplette Staffel als Paket erwerben möchten – so wie bei Amazon Video. Als kleines Zusatz-Schmankerl habt ihr nicht nur Zugriff auf topaktuelle Titel, sondern könnt beim Kauf von ausgewählten Titeln via 'iTunes Extra' auf ergänzende Bonusinhalte in HD zugreifen. Darunter fallen Interviews mit den Schauspielern und Produzenten, Out-Takes und alternative Szenen oder andere Hintergrundinformationen.

iTunes Store Screenshot Startseite

iTunes Store: Das Urgestein des professionellen Einzelabrufs im VoD-Bereich.

Quelle: (Screenshot) 

iTunes Store Screenshot Startseite

iTunes Store: Das Urgestein des professionellen Einzelabrufs im VoD-Bereich.  

Quelle: (Screenshot) 

Mit seinem umfangreichen Angebot dürfte iTunes für viele Mac-User zum Standardrepertoire der Abendunterhaltung gehören. Serien und Filme können für 99 Cent bis 4,99 Euro geliehen oder ab 3,99 Euro aufwärts gekauft werden - regelmäßig lockt Apple als Streaming-Anbieter aber auch mit Sonderangeboten. Die Zahlungsmethoden unterscheiden sich je nach Land und Region, der Rechnungsausgleich per Kreditkarte und PayPal dürften jedoch für die meisten schon ausreichen. Ebenfalls möglich ist die Zahlung mit einer iTunes-Geschenkkarte (Store-Guthabenzahlung).

Mittlerweile kann iTunes auch unter dem Windows-Betriebssystem genutzt werden: Die Version 12.6.1 steht kostenlos für Windows (64-bit) auf der Herstellerseite zum Download parat. Dort findet ihr außerdem weitere Angaben zu den Systemvoraussetzungen, damit das Ganze reibungslos klappt.

Sky Ticket muss nachsitzen: Angebot und Umsetzung hinter den Erwartungen

Sky Ticket ist eure digitale Eintrittskarte zu einer Vielzahl an Inhalten, die der Pay-TV-Sender aus seinem Abo-Service heraus bereitstellt. Hat man das Prinzip hinter der unnötig komplizierten Angebotslogik erst mal entschlüsselt, wird langjährigen Sky-Kunden recht schnell klar: Hinter dem vergleichsweise eher dünnen Angebot und den anhaltenden Problemen des Pay-TV-Senders mit dem Medium "Internet" steckt ein abgespeckter On-Demand-Dienst, der im Vergleich der anderen Anbieter wenige Vorteile mit sich bringt.

Sky Tickets - warum so kompliziert?

Es könnte so einfach sein: Sky Online - ein Dienst, der Inhalte flexibel im Netz bereitstellt. Vertragsinhaber greifen (unterwegs oder bei Bedarf) auf die Vertragsinhalte online zu, potenzielle VoD-Kunden kaufen oder mieten sich die Inhalte, die sie sehen wollen. Die Realität sieht leider etwas anders aus. Neben der Vertragslaufzeit für die Fernsehsender bekommen Kunden in der Regel 'Sky Go' als Zugabe - ein Online-Dienst, der (je nach abgeschlossenem Paket) alle Inhalte "On Demand" zur Verfügung stellt - soweit, so gut. Für alle anderen heißt es: Sky Tickets buchen, deren unterschiedliche Inhalte sich flexibel monatlich abbestellen und hinzufügen lassen. Allerdings sind die Inhalte der jeweiligen Tickes deutlich abgespeckt. Wie genau wird auf der Webseite von Sky Deutschland nicht erklärt. Allgemein bekommt es Sky aus unserer Sicht nicht hin, ihre Angebote auf den ersten Blick ersichtlich und transparent darzustellen - geht es nur uns so?

Außerdem kämpft Sky bei seinen Angeboten übergreifend mit der Bereitstellung über das Medium "Internet". Schlimm genug, dass Sky browser-übergreifend Microsofts veraltete Browser-Erweiterung 'Silverlight' benötigt, landet die Streaming-Qualität in Sachen Bild und Ton mit einer maximalen Auflösung von 720p maximal im Mittelfeld. Positiv bleibt festzuhalten, dass Sky Ticket auf zahlreichen Geräten - Tablets, Spielekonsolen oder Smart TVs - ein Zuhause findet und so durchaus flexibel einsetzbar ist. Einem gemütlichen Kinoabend auf dem heimischen Sofa steht also ebenso wenig im Weg, wie dem schnellen Filmkonsum unterwegs.

Startseite von Sky Ticket mit Angeboten und Werbung

Die Sky Tickets sind eure digitale Eintrittskarte zu den Inhalten des Pay-TV-Senders - allerdings ordentlich abgespeckt und durchaus verbesserungswürdig.

Quelle: (Screenshot)  Sky Ticket 

Startseite von Sky Ticket mit Angeboten und Werbung

Die Sky Tickets sind eure digitale Eintrittskarte zu den Inhalten des Pay-TV-Senders - allerdings ordentlich abgespeckt und durchaus verbesserungswürdig.  

Quelle: (Screenshot)  Sky Ticket 

Das Angebot von Sky Ticket unter der Lupe

Insgesamt stehen euch zwar mehr als 3 Tickets zur Auswahl, welche die Sendervielfalt von Sky Deutschland unter sich aufteilen, allerdings bezieht sich die weitere Auswahl lediglich auf unterschiedliche Zeitmodelle für das Sportangebot (Tages-, Wochen- oder Monats-Ticket):

  • Sky Entertainment
  • Sky Cinema
  • Sky Supersport

Das Sky Entertainment Ticket bietet eine abgespeckte Auswahl an Sendern an, die Vertragskunden komplett zur Verfügung stehen - unter anderem 'Sky Atlantic', 'Fox' und 'TNT Serie'. Hier wird vieles geboten, allerdings fehlen diverse Sender wie 'National Geographic Wild' oder 'Syfy'. Einige ausgewählte Serien aus dem 'Box Sets'-Angebot stehen ebenfalls im Produktumfang bereit.

Zwar kann das Cinema-Ticket durchaus mit aktuellen Highlights und Ersterscheinungs-Titeln punkten - hier bekommen Vertragskunden das gleiche Angebot - allerdings bietet die Plattform im Verhältnis zur Streaming-Konkurrenz deutlich weniger abrufbare Titel und Serien an. Es sind auch nicht die aktuellen Titel, die man im Cinema-Ticket angeboten bekommt, sondern lediglich die Inhalte des Senders 'Sky Cinema' - nicht mehr und nicht weniger. Langjährige Sky-Kunden wissen auch hier: Da fehlen einige, wie beispielsweise 'Sky Hits' oder 'Sky Comedy'. Als enttäuschend fanden wir, dass wir diese Titel im Gegensatz zu Anbietern wie 'maxdome' oder 'Rakuten TV' nicht extra kaufen könnten, selbst wenn wir wollten. ’Sky Select' steht in den Tickets nicht zur Verfügung, weshalb uns aktuelle Blockbuster erst viel später erreichen.

Punkten kann Sky im Allgemeinen mit einigen der besten Serien, die es momentan über den großen Teich zu uns schaffen, beispielsweise die Kult-Serie 'Game of Thrones', 'The Walking Dead' oder der Serienableger des SciFi-Films 'Westworld'. Außerdem konnte Sky bereits vor Jahren einen Coup landen, indem sie sich die Rechte für die Ausstrahlung von 'House of Cards' sicherten - eine von Netflix erfolgreichsten Eigenproduktionen, die es sonst nicht in aus dem eigen Kosmos herausschaffen.

Rakuten TV: Filmangebot mit digitalen Premieren

Seit knapp drei Jahren bietet der japanische E-Commerce-Anbieter 'Rakuten' sein Film- und Serienangebot auch für deutsche Filmliebhaber an. Der zunächst unter dem Namen 'Waiku.tv' gestartete Dienst empfängt euch mit einer Benutzeroberfläche, auf der sich VoD-Kenner gleich zu Hause fühlen dürften.

Rakuten eignet sich besonders für Spielfilm-Freunde

Auf der an bekannte Dienste wie Netflix erinnernden Oberfläche wählt der Nutzer einen Streifen aus Kategorien wie 'Meist gesehen' und 'Neuerscheinungen' oder stöbert durch gängige Genres. Hauptaugenmerk liegt bei Rakuten ganz klar auf Filmen: Gerade was Neuerscheinungen angeht, ist der Dienst erfreulich gut aufgestellt und bietet viele Blockbuster schon an, kurz nachdem Kinos die Filme aus dem Programm genommen haben.

UI von Rakuten TV

Die Benutzeroberfläche von Rakuten TV orientiert sich stark an bekannten Streaming-Portalen wie Netflix. Wer die Spendierhosen an hat, besorgt sich besonders aktuelle Streifen aus der Kategorie 'Digitale Premieren'.

Quelle: (Screenshot)  Rakuten TV 

UI von Rakuten TV

Die Benutzeroberfläche von Rakuten TV orientiert sich stark an bekannten Streaming-Portalen wie Netflix. Wer die Spendierhosen an hat, besorgt sich besonders aktuelle Streifen aus der Kategorie 'Digitale Premieren'.  

Quelle: (Screenshot)  Rakuten TV 

Wer auf Serien abfährt, wird hier zwar auch fündig. Allerdings ist die Auswahl nicht überragend und die Preise sind durchaus gesalzen. Für beliebte Shows wie 'House of Cards' ruft der Anbieter, der Serien ausschließlich staffelweise als Kauf verfügbar macht, beispielsweise Preise von bis zu 21 Euro pro Season auf. Filme, die bei Rakuten auch im Vergleich zu anderen Anbietern sehr günstig sind, können bereits für rund vier Euro auch im Einzelabruf angeschaut werden.

Digitale Premieren sind sehr teuer, aber dafür brandaktuell

Wem Aktualität besonders wichtig ist, der bekommt bei Rakuten zudem ein kleines Schmankerl: Unter der Kategorie 'Digitale Premieren' finden Cineasten ausgewählte, besonders aktuelle Filme. Diese haben jedoch ihren Preis: Für eine digitale Premiere zahlt der Nutzer gut und gerne genau so viel, wie für einen Kinobesuch. Gezahlt wird, wie bei vielen VoD-Diensten üblich, ausschließlich per Kreditkarte oder PayPal.

Nutzen könnt ihr Rakuten auf fast jeder gängigen Hardware, und das teils sogar in UHD. Für Geräte bekannter Smart-TV-Hersteller wie Samsung oder LG bietet sich die dazugehörige App an, und selbst auf der Xbox-Konsole darf – hier allerdings bislang nur in HD - gestreamt werden.

Videoload: Die beste Wahl für Telekom-Kunden?

Als offizielle Online-Videothek der Telekom bietet 'Videoload' mit derzeit etwa 20.000 wechselnden Titeln ein Angebot, das in Sachen Umfang im oberen Drittel der bekanntesten Netflix-Alternativen rangiert. Auch bei diesem Portal haben sich die Macher gegen ein Abo-Modell entschieden – ihr mietet oder kauft bei Videoload also jeden Film und jede Episode einzeln beziehungsweise besorgt euch ganze Serienstaffeln im Paket.

Videoload bietet preislich viele Gestaltungsmöglichkeiten

Die Preise bei Videoload schwanken teils stark, befinden sich im Schnitt aber auf einem erträglichen Niveau. Dazu kommen viele, regelmäßige Angebote, über die ihr populäre Filme bereits für teils 5,99 Euro kaufen oder für unter einen Euro mieten könnt. Auch bei Serien gibt sich Videoload kaum eine Blöße und bietet akzeptable Preise. Angenehm: Anders als bei vielen anderen Anbietern lassen sich Serien-Episoden auch separat erwerben, es muss also nicht gleich die ganze Staffel gekauft werden.

Videoload Benutzeroberfläche

Videoload, das Online-Streaming-Portal der Telekom, punktet mit Aktualität. Auch die Preisgestaltung ist erfreulich flexibel.

Quelle: (Screenshot)  Videoload / Telekom 

Videoload Benutzeroberfläche

Videoload, das Online-Streaming-Portal der Telekom, punktet mit Aktualität. Auch die Preisgestaltung ist erfreulich flexibel.  

Quelle: (Screenshot)  Videoload / Telekom 

Zudem lässt sich der Preis abermals drücken, indem ihr Filme nicht in HD-, sondern in SD-Qualität mietet. Bei vielen Titeln spart ihr dadurch nochmals 25 Prozent, müsst allerdings mit einem verwaschenen Bild leben. Überhaupt ist die Bild- und Sound-Qualität eine der Stärken von Videoload: Ein Großteil der Titel wird bereits in Full HD, viele sogar schon in 4K-UHD angeboten. Klang-Fetischisten freuen sich ferner über eine Abmischung vieler Filme in Dolby 5.1.

Vorzugsbehandlung für Telekom-Kunden

Verglichen mit vielen anderen Portalen, die auf das Einzelabruf-Modell setzen, überzeugt Videoload durch ein sehr aktuelles Filmangebot. In puncto Serien ist das Telekom-Portal ähnlich stabil aufgestellt, Klassiker wie 'Eine schrecklich nette Familie' oder 'Scrubs' sucht ihr aber vergeblich.

Abgerechnet wird bei Videoload über Kreditkarte und PayPal. Telekomkunden nutzen alternativ die Möglichkeit, die erstandenen Filme und Serien auf ihre monatliche Telekomrechnung buchen zu lassen. Geschaut wird auf Smart-TVs populärer Hersteller wie Samsung oder LG per App, eine spezielle Android- oder iOS-App gibt es bisher leider nicht. Wer Videoload also mobil nutzen möchte, muss die Website per Browser ansteuern oder nutzt als Telekomkunde die EntertainTV mobil App.

Videobuster überzeugt Blu-ray-Puristen

Unter den vorgestellten Streaming-Portalen nimmt Videobuster eine Sonderstellung ein. Der Video-on-Demand Service aus Deutschland erinnert gewissermaßen an eine klassische Videothek – denn zentraler Bestandteil von Videobuster ist der Versand von physischen Datenträgern.

Klassische Online-Videothek mit VoD-Zusatzangebot

Je nach Verfügbarkeit entscheidet ihr euch für eine DVD, eine normale Blu-ray-Disc, Blu-ray 3D oder sogar 4K UHD Blu-ray. Diese ordert ihr über die recht übersichtlich gestaltete Webseite und lasst sie euch per Post zuschicken. Nachdem ihr den Film oder die Serienstaffel eurer Wahl angeschaut habt, schickt ihr sie nach Ablauf der Frist (im kostenpflichtigen Monats-Abo entfällt diese) kostenfrei wieder zurück.

Videobuster Benutzeroberfläche

Videobuster bietet zahlreiche Filme auf Blu-ray an - teils sogar in 3D oder 4K UHD. Das VoD-Angebot ist aber noch eingeschränkt.

Quelle: (Screenshot)  Videobuster 

Videobuster Benutzeroberfläche

Videobuster bietet zahlreiche Filme auf Blu-ray an - teils sogar in 3D oder 4K UHD. Das VoD-Angebot ist aber noch eingeschränkt.  

Quelle: (Screenshot)  Videobuster 

Wem das zu umständlich ist, der kann bei Videobuster seit einigen Jahren viele Titel auch im Stream ordern: Nach einer 30-tägigen Frist darf der Film 48 Stunden so oft man will angesehen werden. Jedoch fällt die Online-Videothek in Sachen Auswahl beträchtlich hinter vielen Konkurrenten zurück. Auch sind nicht alle Serien und Filme, die auf physischem Datenträger in Full HD oder UHD bestellt werden können, auch im Stream mit derselben Qualität abrufbar.

Gutes Blu-ray-Angebot, Schwächen im Bereich VoD

In Sachen Preis kann Videobuster allerdings durchaus mit gängigen VoD-Diensten aus dem Bereich "Einzelabruf" mithalten. Jedenfalls für Verleih-Angebote: Eine 48-Stunden-Leihe eines aktuellen Titels kostet im Stream um die 4 Euro. Ein Kauf kann demgegenüber mit knapp über 15 Euro schon recht teuer werden. Bisher müssen geneigte Streamer am PC, Mac und dem Smart TV außerdem leider noch auf einen Browser wie Google Chrome oder Mozilla Firefox zurückgreifen. Eine spezielle App stellen die Macher der Online-Videothek bisher lediglich für Android-Geräte im Google Play Store zur Verfügung.

Videobuster richtet sich also hauptsächlich an diejenigen, die Wert auf das "gute alte" Videothek-Feeling legen, gerne mit physischen Datenträgern hantieren und sich an schick aufgemachten Filmhüllen und Boxen erfreuen können. Zudem bietet Videobuster viele Filme als 3D Blu-ray an – das kann nicht jede Streaming–Seite von sich behaupten. Der VoD-Service von Videobuster fällt im Gegenzug teils deutlich hinter den Angeboten anderer Anbieter zurück.

Chili.tv: Offline-Modus und Zahlung per "CHILI Wallet"

Auf Chili.tv stehen Filme und Serien als Stream im Einzelabruf zur Verfügung – eine monatliche Flatrate gibt es nicht. Über den Stream hinaus, dürft ihr bei diesem Anbieter auch downloaden, allerdings nur in SD-Qualität. Auch beim Streamen ist HD/Full HD Qualität leider nicht immer erhältlich, dafür erlaubt die Download-Funktion – auf mobilen Geräten hilft euch eine entsprechende App für iOS und Android von Chili.tv dabei – Filme auch offline zu schauen.

CHILI steht euch für PC, Mac, Smart Blu-Ray-Player, Smart TV, Smartkey TV, Xbox, Tablet und Smartphone zur Verfügung. Darüber hinaus könnt ihr natürlich auch Chromecast nutzen, um die CHILI-Medien auf dem TV abzuspielen, selbst wenn euer Fernseher nicht "smart" ist.

Chili.tv Screenshot der Startseite

Filme im Einzelabruf zum Kaufen und Leihen. Während der Offline-Modus durchaus ein Vorteil ist, kommen Serien-Freaks eher weniger auf ihre Kosten.

Quelle: (Screenshot)  Chili.tv 

Chili.tv Screenshot der Startseite

Filme im Einzelabruf zum Kaufen und Leihen. Während der Offline-Modus durchaus ein Vorteil ist, kommen Serien-Freaks eher weniger auf ihre Kosten.  

Quelle: (Screenshot)  Chili.tv 

Titel können gekauft oder geliehen werden. Leiht ihr euch einen Film, habt ihr 28 Tage Zeit ihn anzuschauen. Ab dem ersten Abspielen bleiben allerdings – wie auch bei Amazon Video – nur noch 48 Stunden, um den Titel so oft zu sehen, wie ihr mögt. Übrigens: Allein der Download zählt noch nicht als erstes Abspielen. Ihr könnt also bequem mehrere Filme/Serien auf einmal runterladen ohne sofort das Heimkino starten zu müssen.

Das Kaufen der einigermaßen aktuellen Titel, wie zum Beispiel "Logan – The Wolverine" oder "Resident Evil – The Final Chapter" beginnt bei 11,99 Euro, Leih-Angebote starten überwiegend bei 3,99 Euro. Als Zahlungsmethoden bietet Chili.tv den Rechnungsausgleich per Kreditkarte oder Paypal an. Mit diesen beiden Zahlungsoptionen lässt sich auch die "CHILI WALLET" mit Geld aufladen, damit es für euch komfortabler wird, wenn ihr häufiger über diesen Anbieter streamen möchtet.

Videociety: Einziger Anbieter von 3D-Filmen

Die Online-Videothek von Videociety hält sowohl Filme als auch Serien im Einzelabruf (keine Abo-Option) parat – nach exklusiven Titeln oder Eigenproduktionen sucht man allerdings vergebens. Was diesen Anbieter jedoch trotzdem attraktiv macht, ist die Tatsache, dass Videociety als einziger Anbieter aktuelle Filme auch in 3D anbietet. Wer ein passendes TV-Gerät dafür besitzt, kann mit der "3D-Taste" in den entsprechenden Modus umstellen. Die Wiedergabe dreidimensionaler Inhalte wird auf Computern zurzeit noch nicht unterstützt. Bei Videociety könnt ihr Filme und Blockbuster ab 1,99 Euro Leihen und in einer Zeitspanne von 48 Stunden beliebig oft ansehen - oder ihr entscheidet euch für den Kauf und sichert euch ein unbefristetes Nutzungsrecht (ab 7,99 Euro). Ebenso wie beispielsweise bei Chili.tv bietet euch auch Videociety eine Download-Option an. Laut Erfahrungsberichten schätzen User an Videociety vor allem die ausgezeichnete Bild- und Tonqualität sowie die stabil abspielbaren Streams.

Videociety Screenshot der Startseite

Highlights bei Videociety: 3D-Filme streamen und Filme durch die UltraViolet-Bibliothek von überall aus kostenlos und legal anschauen.

Quelle: (Screenshot)  Videociety 

Videociety Screenshot der Startseite

Highlights bei Videociety: 3D-Filme streamen und Filme durch die UltraViolet-Bibliothek von überall aus kostenlos und legal anschauen.  

Quelle: (Screenshot)  Videociety 

Mit der 'UltraViolet-Bibliothek' vereint dieser Anbieter den Kauf von DVDs oder Blu-Rays und die Video-on-Demand-Funktion. Dabei handelt es sich um eine Möglichkeit, Filme und Serien völlig legal auf diversen Abspielgeräten und über verschiedene Anbieter hinweg zu streamen, wenn einmal für Nutzungsrechte bezahlt worden ist - quasi eine unabhängige Filmsammlung. Alles, was ihr dafür tun müsst, ist zusätzlich zum Videociety-Konto ein gesondertes UltraViolet-Benutzerkonto anzulegen und beide Konten zu verbinden. Aber Achtung: Auf Mobilgeräten funktioniert dieses System derzeit leider noch nicht.

Leihgebühren oder die Kosten eines Titelkaufs müssen per PayPal, Kreditkarte oder elektronischem Lastschriftverfahren (ELV) beglichen werden.

Google Play Video: Das Gegenstück zum iTunes Store

Neben Apps werden im 'Google Play Store' seit geraumer Zeit auch Musik, Filme, Hörbucher oder Hörspiele und eBooks angeboten. Das Sortiment punktet mit aktuellen Titeln, die größtenteils in HD-Qualität gestreamt werden können - sofern eure Bandbreite das hergibt. Der Google Play Store zählt zusammen mit dem 'iTunes Store' zu den besonders umfangreichen Anbietern von Video-on-Demand im Einzelabruf - also ohne eine monatliche Flatrate-Option. In erster Linie ist der Play Store für die Nutzung auf Mobilgeräten konzipiert, allerdings existieren für bestimmte Smart TVs (Samsung, LG) auch entsprechende Apps. Darüber hinaus besteht natürlich die Option, die Dienstnutzung mit Chromecast zu versuchen.

Google play Store: Kein Download auf PC, Mac oder andere Laptops

Hinsichtlich der Preisgestaltung schlagt ihr im Play Store nicht unbedingt ein Schnäppchen, es wurden die "typischen" Preise der VoD-Branche veranschlagt, sprich: 3,99 Euro fürs Leihen, 11,99 Euro oder mehr für den Kauf eines Titels. Allerdings lohnt sich ein Blick auf die Kategorien "Spare bis zu 50%" und "Filme im Vorteilspack", wenn ihr "mehr Film für weniger Geld" erwerben möchtet.

Google Play Video Screenshot

Einige tausend Filme, über 400 Serien und ein Offline-Modus: Der Google Play Store ist neben dem iTunes Store der umfangreichste Anbieter von VoD im Einzelabruf.

Quelle: (Screenshot)  Google Play 

Google Play Video Screenshot

Einige tausend Filme, über 400 Serien und ein Offline-Modus: Der Google Play Store ist neben dem iTunes Store der umfangreichste Anbieter von VoD im Einzelabruf.  

Quelle: (Screenshot)  Google Play 

Serien und Filme von Google Play dürfen übrigens auf iOS- und Android-Geräte sowie auf Chromebooks heruntergeladen werden, um offline dem cineastischen Vergnügen zu frönen. Der Download auf PC, Macs oder andere Laptops als das Chromebook ist leider nicht möglich. Zudem bietet Google keine Option zum Streamen über Spielekonsolen an.

JUKE: Top in Preis und Service

'JUKE', den Streaming-Dienst der Media-Saturn-Holding, gibt es in Form eines Musik-Streaming-Services bereits seit 2011. Vier Jahre später investierte man in den Ausbau der Plattform und integrierte Videos on Demand, eBooks, Videospiele und Software in das Online-Angebot. Preislich kann der Service mit der Konkurrenz mithalten: Ab 2,99 Euro könnt ihr Filme im Einzelabruf leihen oder etwas mehr Geld über den virtuellen Tresen schieben, wenn ihr in HD-Qualität streamen oder den Titel kaufen möchtet. Es stehen euch gut 8.500 Filme und Serien zur Auswahl, deren Aktualität keinen Anlass zum Meckern gibt: Mit 'American Gods', 'Preacher', 'Better Call Saul' und vielen weiteren beliebten Produktionen kommen Serienjunkies hier auf ihre Kosten.

Ihr könnt JUKE-Streams mobil via iOS- und Android-App abrufen, über die entsprechenden Apps auf vielen Samsung- und LG-Smart TVs abspielen oder Google Chromecast/AirPlay nutzen. Im Browser ist das Streamen über juke.com ebenfalls kein Problem, allerdings müsst ihr Flash Player (Version 10 oder höher) aktivieren und das Silverlight Plug-In Version 4 installieren. Geliehene oder gekaufte Titel stehen euch in der JUKE Filme-App auf bis zu fünf registrierten Geräten zur Verfügung - jedoch nicht gleichzeitig.

JUKE Screenshot

JUKE punktet mit einer Auswahl von gut 8.500 Filmen und Serien.

Quelle: (Screenshot)  JUKE 

JUKE Screenshot

JUKE punktet mit einer Auswahl von gut 8.500 Filmen und Serien.  

Quelle: (Screenshot)  JUKE 

Genau wie Videocity nutzt auch JUKE 'UltraViolet', eine cloudbasierte Videorechte-Verwaltung. Das Anlegen eines zusätzlichen Accounts bei UltraViolet kann sich lohnen, denn dadurch könnt ihr erworbene Titel von verschiedenen Plattformen abrufen. Im Prinzip erschafft ihr euch eine digitale Bibliothek, die unabhängig vom aktuell genutzten Streaming-Dienst fungiert und eure Lizenzen sichert, um Filme legal anschauen zu können. Ihr dürft übrigens bis zu fünf weiteren Personen den Zugang zu eurer UltraViolet-Bibliothek gewähren.

Stiftung Warentest hat JUKE 2016 hinsichtlich des Musik-Streamings die ausgezeichnete Note 1,8 verliehen. Damit schnitt das Angebot der Media-Saturn-Holding in diesem Test besser ab, als die populären Konkurrenten Spotify und Deezer. Zum einen bietet JUKE mit über 46 Millionen Songs eine extrem vielfältige Auswahl, zum anderen wurde das gute Preis-Leistungs-Verhältnis (9,99 Euro im Abo/Monat) sowie der Kundenservice gelobt. Leider - und das könnte für Bingewatcher ein kleines Hemmnis sein, um zu diesem Anbieter zu wechseln - gibt es für Filme und Serien keine Abo-Optionen.

Fazit: Gibt es den "heiligen Grahl" unter den Video-on-Demand-Anbietern?

Obwohl der Fernsehkonsum dank großen Sportereignissen, 'Reallity TV' der Marke 'Dschungelcamp' und wöchentlichen TV-Events wie der 'Tatort' immer noch einen großen Anteil am Medienkonsum der deutschen Bevölkerung ausmacht, wächst die Zahl der Video-on-Demand-Nutzer stetig. Eine Online-Umfrage des Marktforschungsinstituts 'Goldmedia' will in diesem Zusammenhang beispielsweise herausgefunden haben, dass 2016 bereits 24 Millionen Nutzer Streaming-Plattformen wie Netflix, Amazon Video oder maxdome nutzen - was die Schlussfolgerung nach sich zieht, dass das Online-Angebot von VoD-Anbietern längst den Massenmarkt erreicht hat.

Vor allem 'Millenials' und 'Digital Natives' genießen die Freiheit, die Video-Streaming-Angebote liefern. Aber auch mehr und mehr alteingesessene TV-Konsumenten sehen die Vorteile, die eine flexible Nutzung dieser Dienste mit sich bringt. Längst ist es nicht mehr notwendig, den gemütlichen Feierabend bei seinen Freunden abrupt zu beenden, weil um 20.15 Uhr die Lieblingsserie läuft - mithilfe des stets abrufbaren Angebots der Streaming-Anbieter sucht man sich selbst den passenden Zeitpunkt aus, um die Folge fortzusetzen.

Aus diesen und vielen weiteren guten Gründen haben wir uns deshalb mit insgesamt 11 Streaming-Dienstleistern befasst, diese miteinander verglichen und neben den bereitgestellten Inhalten auch einen Blick auf die Video-Qualität, die Kosten und die kennzeichnenden Eigenschaften jedes einzelnen Anbieters geworfen. Die Ergebnisse dieses Vergleichs findet ihr auf Seite 1 in Listenform sowie auf den vorherigen Detail-Seiten.

Video-on-Demand lebt von den angebotenen Filmen und Serien

Doch wo liegen die gravierendsten Unterschiede, zu welchem Dienst soll man nun greifen - gibt es "DIE Nr. 1"? Am Ende des Tages entscheiden aus unserer Sicht vor allem die Inhalte - und die sind vor allem auf Netflix, Amazon Video und Sky so einzigartig, dass der Vergleich mit den anderen Diensten einfach hinkt. Intern haben wir heiß diskutiert, Vor- und Nachteile von Kosten, Streaming-Qualität oder den diversen Features gegeneinander abgewogen und sind am Ende doch bei den altbekannten Diensten geblieben.

Konkret heißt das:

Amazon Video bietet neben den Prime-Inhalten und Filmklassikern eine Menge Blockbuster-Titel an, die im Vergleich zur Konkurrenz ebenso zeitnah erscheinen und in der Regel für den gleichen Betrag zu leihen bzw. zu kaufen sind. Maxdome besticht vor allem durch seine größere Angebotsvielfalt bei Filmtiteln - wer gut und gerne auf exklusive Serien oder Filme der VoD-Größen Netflix und Amazon Video verzichten kann, findet hier das größere Angebot.

Und Netflix... was soll man sagen? Nicht zu Unrecht hat sich der Dienst in die Alltagssprache oder sogar als Button auf die Smart-TV-Fernbedienung geschlichen. Die Auswahl an Filmen und Titeln ist im Vergleich zu seiner Konkurrenz zwar stark limitiert, besticht aber durch die Exklusiv-Titel. "Liebe es oder lass es" - so in etwa lässt sich unser Verhältnis zu Netflix beschreiben, denn die Serien sind (aus unserer Sicht) jeden Penny wert.

In eine ganz andere Kategorie reiht sich Videobuster ein. Wer sich nicht dran erinnern kann: Die Netz-Videothek gab es schon, als wir gerade mal darüber nachdachten, unser 56k-Modem einzumotten und auf ISDN aufzustocken - allerdings ohne den Digital-, sondern ganz klassisch als großer Video- und Spieleverleih. Obwohl die Online-Videothek beim Streaming im Vergleich den Kürzeren zieht, punktet Videobuster vor allem bei Liebhabern physischer Datenträger, sprich DVD, Blu-ray oder sogar 3D-Blu-rays - neben Videociety übrigens einziger Anbieter von 3D-Formaten in unserer Liste!

iTunes hat ebenfalls durchaus seine Berechtigung in dieser Streaming-Anbieter-Vergleichstabelle - ist der Store ja quasi erste Anlaufstelle und Pflichtprogramm für alle Besitzer von Apple-Produkten. Durch die schiere Masse an Titeln in seiner Film- und Serien-Mediathek kann iTunes an Umfang keiner so recht das Wasser reichen und auch in Sachen Wiedergabequalität lässt sich der Medienanbieter nicht lumpen. Für Nutzer aller anderen Devices und Betriebssysteme ist iTunes leider eher ein Krampf - hier gibt es mit Sicherheit günstigere Anbieter in unserer Liste, die für Nicht-Apple-Nutzer eine ebenso gute Alternative darstellen.

Die Wahrheit liegt irgendwo in der Mitte

Nach und nach werden wir diese Liste erweitern und sie mit Angeboten ergänzen, die abseits der großen Streaming-Anbieter Inhalte liefern oder durch Besonderheiten so auffallen. Fürs Erste hoffen wir aber, dass euch diese Auflistung die nötige Entscheidungshilfe liefert, sich auf dem Markt der Video-on-Demand-Anbieter zu orientieren.

Letzten Endes empfehlen wir - je nach Budget und Vorliebe für Filme oder Serien - einen Mix aus den diversen Anbietern. Netflix oder Amazon Prime glänzen durch ihre exklusiven Inhalte, Sky Ticket ermöglicht vor allem Sport-Fans die Bundesliga zu verfolgen, ohne sich an einen minimal einjährigen Vertrag zu binden. Maxdome, Rakuten.TV oder Videoload ermöglichen eher den Einzelkauf topaktueller DVD- und Blu-ray-Releases, während Google Play eher mobiles Vergnügen verspricht. Die Wahrheit liegt wahrscheinlich (wie üblich) irgendwo in der Mitte.

Hier erfährst du mehr über: Netflix und Video-Streaming

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2 Kommentare
sandra_spoenemann

Vielen Dank für die ergänzenden Hinweise :). Gerade in puncto Hollywood-Filme - unterhaltsam oder zu klischeebehaftet? - scheiden sich sicher die Geister und dementsprechend die Vorliebe für Anbieter.

cineastenkind

Hier fehlen allerdings noch einige starke Anbieter, die sich in den letzten Jahren gerade im deutschsprachigen aber auch im internationalen Raum aufgetan haben. Ich finde die Idee von pantaflix.com zum Beispiel super, weil ich da endlich hochwertige Filme fernab vom Hollywood Mainstream sehen kann, außerdem haben die ne super App. Aber auch mubi und behind the tree müssen sich nicht verstecken. Ich finde die kleineren neuwertigen Anbieter irgendwie durchdachter und besser sortiert, aber da ist wohl jede Meinung anders.