Zum Tag der Erde

Von Bären und Raumsonden – Google Earth lässt das Jahr Revue passieren

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Foto von Dennie Beneke

von Dennie Beneke (@debeneke)-

Seit fast genau einem Jahr ist die überarbeitete Version von Google Earth für dessen Nutzer zugänglich. Pünktlich zum 'Tag der Erde' feiert der digitale Globus sich und seine Schreibtischentdecker jetzt mit einem bunten Potpourri aus Zahlen, Fakten und interaktiven Touren.

Als sich Martin Behaim um 1492 daran machte, den ersten nachweislich haptischen "Erdapfel" zu formen, hätte sich der Ritter nicht träumen lassen, dass rund 500 Jahre später selbst der gute alte Globus in den Vitrinen der Erdkunde-Klassenzimmer voll staubt. Heute löst man den Blick in die Ferne digital – Google Earth machts möglich.

Schöne neue Nachbarschaft

Über 400 Städte und Metropolregionen - unter anderem New York, Stockholm und Hakdate (Japan) - wurden mit hochauflösenden 3D-Bildern überarbeitet. Detaillierter und umfangreicher konnte man sich noch nie auf Entdeckungsreise in 'Google Earth' begeben.

Nun naht am nächsten Sonntag, den 22.04., der 'Earth Day'. Welch besseren Zeitpunkt gebe es, die seit einem Jahr überarbeitete Version des digitalen Globus einmal kräftig abzufeiern und für diesen Anlass ein paar interessante Statistiken aufzutischen.

365 Tage Google Earth – "Schau mal, da wohne ich!"

Was macht man als erstes, wenn man Google Earth öffnet? Richtig! Nach seinem 90 Einwohnerörtchen googlen – schauen, ob man sich selbst auf dem Schnappschuss wiederfindet, um sich kurz darauf den wirklichen Sehenswürdigkeiten dieser Welt zu widmen. Wirklich inspirierend wird es laut Google jedoch nicht vom Start weg, denn zunächst starten die Nutzer ganz klassisch mit bekannten Reisezielen, die ihnen sofort in den Sinn kommen.

Ob New York, dessen 'Times Square' oder das indische Taj Mahal – die Destinationen richten sich zunächst nach berühmten Sehenswürdigkeiten. Niagarafälle, der Mount Everest und die Ozeane dieser Welt liegen ebenfalls nahe, wenn man Google Earth von Anfang an "durchspielt".

Wenn Google hingegen über die zahlreichen Aktualisierungen und die Funktions-Updates spricht, kommt das Unternehmen regelrecht ins Schwärmen. Drei Milliarden Nutzer können dank neuer Bildinhalte die schönsten Flecken der Erde - oder einfach nur die eigene Nachbarschaft in Google Maps - in 2D und 3D betrachten. Die Zufallsgenerator-Funktion (Würfel-Symbol) hat zudem 190 Millionen Leute animiert, sich einfach mal von Google Earth treiben zu lassen und auf diese Weise spektakuläre neue Orte zu entdecken.

Infografik der beliebtesten Orte bei Google Earth

Neben dem 'Times Square' und dem 'Taj Mahal' reisen digitale Weltenentdecker auch gerne mal zum Mount Everest.

Quelle:  blog.google 

Infografik der beliebtesten Orte bei Google Earth

Neben dem 'Times Square' und dem 'Taj Mahal' reisen digitale Weltenentdecker auch gerne mal zum Mount Everest.  

Quelle:  blog.google 

Zwischen Postkarten-Features und interaktiven Touren zu ausgestorbenen Urzeitkreaturen

Und damit auch das Postwesen von den Vorzügen Google Earths profitiert, führte der Dienst in den Apps für Android und iOS ein Postkarten-Feature ein, mit dem man schicke Kärtchen an seine Liebsten versenden konnte. Alles in allem schickten die begeisterten Nutzer Postkarten im Wert von rund 39 Millionen Euro auf die Reise – 40 Millionen Karten waren dafür nötig.

Doch weil statische 2D- und sich drehende 3D-Bilderstrecken nicht genug sind, ermöglichte die digitale Weltkugel in Zusammenarbeit mit Explore.orgs zusätzlich noch ein Netzwerk aus Live-Cams, um Braunbären, Seeadler oder Papageitaucher zu beobachten. Zu guter Letzt verfolgten Millionen Zuschauer die interaktiven Geschichten von 'Voyager', die unter anderem in den wilden Amazonas, zu einigen der "erstaunlichsten Inseln der Welt" oder zu den Fundorten längst ausgestorbener Urzeitkreaturen führten.

Quelle: blog.google

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