Mehr Frauen in der Branche erwünscht

Women in Gaming: Facebook-Initiative hilft Frauen in der Spiele-Industrie

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von Sebastian Hardt (@hardtboiled)-

Mit der neuen Web-Präsenz 'Women in Gaming' will Facebook-COO Sharyl Sandberg Frauen ermutigen, endlich den Schritt in die Welt der noch immer wachsenden Games-Industrie zu wagen. Denn obwohl weltweit fast die Hälfte aller Gamer weiblich ist, sind Frauen in Spiele-Firmen noch immer sträflichst unterrepräsentiert.

Weltweit sind fast die Hälfte aller Gamer weiblich. Ein begrüßenswerter Zustand, der sich in der Spiele-Industrie offenbar aber ganz und gar nicht widerspiegelt: Nur 23 Prozent der Beschäftigten in der Branche sind Frauen, meint jedenfalls 'Sheryl Sandberg'. Die operative Geschäftsleiterin bei Facebook will diesen Umstand jetzt nicht länger hinnehmen und hat mit 'Women in Gaming' eine neue Webseite aufgesetzt, die sich ganz dem Thema "Frauen in der Spieleindustrie" widmet. Ziel sei es, eine globale Community aufzubauen, in der Frauen von ihren Erfahrungen berichten und ihre Träume und Hoffnungen austauschen können.

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Saara Mäkinen, Rovio

Facebook arbeitet dafür mit einer Reihe an Partnern aus der Industrie zusammen, die Frauen unter anderem auf Konferenzen unterstützen. Hauptaugenmerk bei 'Women in Games' aber liegt auf den 'Storys': Hier erzählen erfolgreiche Frauen aus der Branche über ihren Alltag - und über die Schwierigkeiten, die ihnen dann und wann begegnen.

"Es fühlt sich gar nicht wie ein Job an", sagt zum Beispiel Saara Mäkinen, Senior Game Artist bei 'Angry Birds'-Erfinder Rovio, in einem der gut 20 kurzen Clips. Nach eigenen Angaben hat sie noch nie so viele Freundschaften geschlossen wie in der Spiele-Branche. Aber sie sieht auch Probleme: Noch arbeiten bei Rovio mehr Männer als Frauen - in einer Firma, deren Zielgruppe hauptsächlich aus weiblichen Spielern besteht, kein Optimalzustand. Auch in einschlägigen App Stores spiegele sich das wider: "Die Apps dort sind viel zu niedlich, kindisch und super bunt. Kaum etwas davon sieht aus wie etwas, das Frauen spielen würden."

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