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Youth Portal: Facebook erklärt Jugendlichen nun sich und das Internet

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von Dennie Beneke (@debeneke)-

Facebook setzt mit seinem neuen Jungendportal auf Information. Mit dessen Hilfe möchte das soziale Netzwerk eine Anlaufstation für den richtigen Umgang mit der Plattform und dem Internet selbst liefern. Neben praktischen Beispielen aus dem echten Leben und einigen nützlichen Guidelines fördert das Jugendportal auch den Austausch von Erfahrungen unter Gleichaltrigen.

Soziale Medien sind unter Jugendlichen besonders attraktiv, weil sie die Möglichkeiten bieten, sich mit Freunden oder Interessengruppen zu vernetzen, sich nach den eigenen Vorstellungen zu präsentieren und durch rege Aktivität ein Feedback zu erzeugen. Alles Vorzüge, die unter Best-Practice-Anwendung einen wirklichen Mehrwert bieten – sofern man an dieser Stelle bereits die allgegenwärtige Privatsphäreproblematik ausklammert, die schon allein durch die Anmeldung entsteht.

Das Jugendportal löst keine grundsätzlichen Debatten

Ob und wie bereitwillig wir unsere persönlichen Daten mit Diensten wie Instagram, Snapchat oder Facebook im Tausch gegen die "kostenlosen" Vorteile teilen wollen, ist eine Grundsatzfrage, die nicht nur Jugendliche, sondern die komplette Gesellschaft betrifft.

Soziale Medien sind allerdings auch ein öffentlich zugänglicher Raum, in dem Nutzer sowohl mit den Spielregeln des normalen Alltags, mit den Problemen und Eigenarten des Internets als auch mit den negativen Seiten dieses Mediums konfrontiert werden. Ein Grund mehr, Jugendliche nicht gänzlich unvorbereitet in den mit kleinen und größeren Fettnäpfchen versehenen Social-Media-Dschungel zu schicken – dachte sich auch Facebook, das mit seinem neuen Jugendportal eine Anlaufstelle für Kids bieten möchte.

Tipps und Hilfen zum richtigen Umgang mit Facebook

So richtig einig scheint man sich bei der Namensgebung noch nicht geworden zu sein – heißt es nun 'Youth Portal' oder doch eingedeutscht Jungendportal? Den Kern gibt Facebook jedoch in beiden Varianten wieder, denn die Plattform soll zukünftig als Anlaufstelle für Jugendliche fungieren, um sich zu informieren und auszutauschen.

Grundsätzlich fungiert das Jungendportal von Facebook also als Informationsseite, die sowohl Grundlagen zum sicheren Umgang mit Facebook selbst bietet als auch zu den Themen Datenschutz und Sicherheit mit Guidelines aufwartet. Sie sollen Kids anhand leicht verständlicher Erklärungen und Beispielen aus dem wahren Leben den Einstieg ins Internet – speziell natürlich Facebook – erleichtern.

Digital Native sein ist keine Garantie für Internet-Know-How

Diese Ressourcen wurden speziell für dich, deine Freunde und deine Online- und Offline-Erlebnisse im realen Leben entwickelt.

Jugendportal | Facebook

Darüber hinaus möchte das Portal auch Anlaufstelle für Tipps sein, wie man einen verantwortungsbewussten Umgang im Internet pflegt und zudem, wie man vorgeht, wenn man Opfer von Belästigung, Mobbing oder Anfeindungen wird.

Zurzeit sind die Unterseiten und Community-Funktionen für deutsche User noch nicht erreichbar und Interessierte müssen sich vorläufig mit der Starseite und einigen ersten Infotexten begnügen. Die Aussicht auf diese Art Anlaufstelle ist für Datenschützer und Jugendorganisationen allerdings ein Schritt in die richtige Richtung. Denn obwohl Kids heutzutage bereits mit Smartphone und Internet in der Krippe aufwachsen, ist ein sicherer Umgang mit diesem Medium und seinen Diensten längst nicht garantiert.

Quelle: techcrunch.com

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