Alles zum Thema Converter

Converter überführen Dateien von einem Format in ein anderes. Klingt langweilig? Ist es nicht: Denn nur so können Programme wie Mediaplayer oder Bildbearbeitungstools überhaupt sinnvoll funktionieren. Beliebte Anwendungen wie YouTube Converter bringen Nutzern zudem schier endlosen Nachschub an Musik und Videos auf die heimische Festplatte.

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Unter einem 'Converter' versteht man grundsätzlich ein Programm, das Dateien in anderen als den derzeit vorliegenden Formaten speichern kann. Dieser Vorgang klingt zunächst unspektakulär, ist für das Funktionieren der allermeisten Programme aber entscheidend. Denn viele moderne Anwendersoftwares können überhaupt nur eine begrenzte Anzahl unterschiedlicher Formate lesen und ausschließlich diese interpretieren.

Damit etwa auch ein einfaches Bildbearbeitungsprogramm eine Datei im EPS-Format öffnen kann, ist der Nutzer auf einen Converter angewiesen, der die Datei in ein gängigeres Format wie beispielsweise JPG umwandelt. Erkennbar ist dieses meist an einem Kürzel hinter dem Punkt im Dateinamen.

Converter oft Bestandteil von Alltags-Software

Converter sind heute aber oft bereits Bestandteil von Software, die eigentlich einen ganz anderen Zweck hat. So sind die meisten modernen Bildbearbeitungsprogramme dazu imstande, Dateien in mehreren Formaten auszugeben und auf externe Converter somit nur in Ausnahmefällen angewiesen. Ferner können Office-Programme wie 'Libre Office' Textdateien mit unterschiedlichen Formaten lesen, diese anzeigen und in andere Formate überführen. Auch Media-Player wie der 'VLC Player' beherrschen dieses Spiel mit Audio- und Video-Dateien. Die gängigsten Anwendungen für Endverbraucher bieten beim Abspeichern einer Datei zudem eine Auswahl an verschiedenen Formaten per Drop-down-Menü im entsprechenden Dialogfenster.

Selbst Anwendungen, deren Hauptaufgabe im Umwandeln von Dateien in andere Formate besteht, kommen heute häufig mit Zusatzfunktionen daher. Der 'Bat To Exe Converter' wandelt Stapelverarbeitungsdateien beispielsweise nicht nur in ausführbare Anwendungen um, sondern enthält auch eine Verschlüsselungsfunktion. Den meisten Anwendern geläufig und derzeit besonders beliebt sind aber die sogenannten 'YouTube Converter' beziehungsweise 'YouTube Downloader'.

YouTube Converter: Musik und Videos im Wunschformat

Auch sie bieten dem Nutzer je nach Hersteller verschiedene Funktionen an, definieren sich grundsätzlich aber durch zwei Kernfeatures: Das Herunterladen eines auf YouTube bereitgestellten Mediums und das Konvertieren desselben in ein gängiges, von den meisten Mediaplayern abspielbares Format. Somit lassen sich Videos und Musikdateien auf einer lokalen Festplatte oder einem USB-Stick ablegen, damit sie für den Nutzer auch offline jederzeit verfügbar sind.

Die von YouTube Convertern angebotenen Formate sind nicht willkürlich gewählt. Vielmehr weisen sie teils sehr unterschiedliche Eigenschaften und je nach Verwendungszweck verschiedene Vor- und Nachteile auf. Das Audio-Format 'Flac' etwa beinhaltet eine nur sehr geringe Komprimierung und verspricht somit eine maximal mögliche Qualität. Verglichen mit anderen Dateiformaten benötigen die heruntergeladenen Dateien aber auch ein Vielfaches an Speicherplatz.

Da Musik und Videos auf YouTube aber ohnehin beim Hochladen automatisch komprimiert werden, ist ein Konvertieren in dieses Format kaum sinnvoll. Gewissermaßen als kleinster gemeinsamer Nenner sind die Formate MP3 und MP4 für Audio- und Video-Dateien bei den meisten Nutzern recht beliebt, da beide ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Speicherplatzbedarf und Qualität auffahren.

Mittlerweile gibt es ein ziemlich umfangreiches Angebot an YouTube Convertern, so dass eigentlich für jeden einer dabei sein sollte. Gemeinsam haben alle gängigen Angebote, dass sie kostenlos nutzbar und relativ einfach zu bedienen sind. Auch in Sachen Formatvielfalt unterscheiden sich die Anbieter kaum. Nutzer sollten sich lediglich vergegenwärtigen, auf welche Weise sie die Software am liebsten verwenden - denn hinsichtlich der Benutzerführung unterscheiden sich YouTube Converter teils enorm.

YouTube Converter als Software herunterladen

Die klassische, wenn auch verglichen mit anderen Herangehensweisen etwas umständliche Variante, ist die Installation eines YouTube Converters auf der Festplatte. Der 'Free YouTube to MP3 Converter' ist beispielsweise ein bekannter Vertreter dieser Zunft. Um YouTube Videos herunterladen zu können, müssen Nutzer die Anwendung zunächst starten und parallel mit ihrem Browser (Themenseite Browser verlinken) zum YouTube Video ihrer Wahl navigieren.

Per Tastenkürzel 'strg+c' oder über das Kontextmenü kopiert der Anwender nun die vollständige Web-Adresse des Videos aus der Adressleiste des Browsers und fügt diese in das im YouTube Converter dafür vorgesehene Feld ein. Für den Free YouTube to MP3 Converter sind dabei auch ganze Playlists kein Problem – einfach die URL einfügen und die gesamte Liste landet Stück für Stück am Speicherort. Allerdings: Der Free YouTube to MP3 Converter bietet ausschließlich Audio-Formate wie das namensgebende MP3-Format. Um Videos inklusive Bildinformation abspielen zu können, müssen Nutzer also auf Alternativen zurückgreifen.

Mehr Komfort beim Download: Webanwendungen und Browser-Erweiterungen

Von vielen als weitaus bequemer empfunden werden YouTube Converter, die direkt im Browser funktionieren. 'Convert2mp3.net' ist eine solche Webanwendung, die sofort verwendet werden kann, ohne dass zuvor eine spezielle Software installiert werden muss. Es reicht, einfach die Webseite zu besuchen und die Webadresse des YouTube Videos in das dafür vorgesehene Feld einzutragen. Convert2mp3.net bietet außerdem den Vorteil, dass nicht lediglich Audiodateien heruntergeladen werden können – mit MP4, AVI, WMV und 3GP liefert das entsprechende Drop-down-Menü zusätzlich vier Video-Formate.

Die wohl komfortabelste Methode, Videos und Musik von YouTube herunterzuladen, ist die Installation einer speziellen Browser-Erweiterung. SmartTube ist ein solches Add-on, das diesen Job bislang wohl am elegantesten hinbekommt. Der Vorteil bei Browser-Erweiterungen wie SmartTube liegt auf der Hand: Weder muss bei jeder Neuentdeckung auf YouTube ein separates Programm gestartet, noch ein zusätzlicher Tab mit einer Webanwendung geöffnet werden.

YouTube Converter nahtlos beim Surfen verwenden

Stattdessen macht sich das Add-on dezent rechts neben der Adressleiste des Browsers in Form eines Icons bemerkbar, das rot leuchtet, sobald YouTube aufgerufen wird. Wer die Nase voll hat von Werbung und Annotations, kann sie über einen neuen Schieberegler einfach deaktivieren.

Dank eines neuen Buttons unter jedem YouTube Video gestaltet sich der Download daraufhin als Kinderspiel: Neben diversen Formaten kann noch die Auflösung für Videodateien ausgewählt und der Download mit einem Klick auf den Button gestartet werden. Die Datei landet dann an dem Ort, den Nutzer für Downloads in den Browser-Einstellungen angegeben haben.

Recht auf Privatkopie schützt User

Viele Nutzer fragen sich angesichts dieser sehr bequemen und noch dazu kostenlosen Vorgehensweise: "Kann das legal sein?" Immerhin sind Anbieter von YouTube Convertern auch schon verklagt worden. Hierzu lautet die vorherrschende juristische Einschätzung: Ja. Zumindest für den Nutzer, der die Kopien ausschließlich privat verwendet, ist der Service legal. Denn das Recht auf die Privatkopie ist in Deutschland geschützt.

Die Nutzungsbedingungen von YouTube, in denen das Herunterladen auch zu diesem Zweck untersagt wird, greifen demnach nur dann, wenn Nutzer diesen explizit zustimmen. Sofern Nutzer also nicht mit ihrem Google-Account angemeldet sind, während sie einen YouTube Converter verwenden und das heruntergeladene Material nicht veräußern, sind sie auf der sicheren Seite.

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