Komfortable Mini-Drohne

AirSelfie: Fliegende Kamera im Hosentaschen-Format

Geschätzte Lesezeit: ca. 2 Minuten

Foto von Sandra Spönemann

von Sandra Spönemann (@die_spoent_wohl)-

Flach und kleiner als ein Smartphone – mit "AirSelfie" wird der Mini-Drohnen-Markt um ein Gadget reicher, das sich leicht im Handycover verstauen und mit dem Mobilgerät steuern lässt.

Am 24. Dezember 2016 lief die Kickstarter-Kampagne der AirSelfie Holdings Group aus. Die Resonanz war unglaublich: Durch insgesamt 2.762 Unterstützer kam ein Betrag von 574.504 Euro zusammen, um die Entwicklung der AirSelfie-Drohne voranzutreiben.

Mit einer Länge von 94,5 mm, einer Breite von 67,4 mm und einer Dicke von 10,6 mm dürfte es sich um eine der kleinsten portablen Foto-Drohnen der Welt handeln. Wer bis zum Ende der damaligen Kickstarter-Kampagne mindestens 179 Euro investiert hat, dem versprachen die Hersteller bereits eine Lieferung des fliegenden Gadgets im März dieses Jahres.

Nun steht AirSelfie im freien Vorverkauf zur Verfügung. Allerdings kostet sie nun 275 Euro und ist sowohl für die aktuellen iPhone-Modelle als auch für das Samsung S7 Edge sowie für das 'Google Pixel Phone' erhältlich.

AirSelfie über einer Hand fliegend

Darf man den Testvideos glauben schenken, dann lässt sich diese handliche Mini-Drohne komfortabel via Smartphone steuern.  

Quelle: (Pressekit)  AirSelfie Holding Group 

AirSelfie über einer Hand fliegend

Darf man den Testvideos glauben schenken, dann lässt sich diese handliche Mini-Drohne komfortabel via Smartphone steuern.  

Quelle: (Pressekit)  AirSelfie Holding Group 

Quadrocopter mit 20 Metern Flughöhe

AirSelfie soll eine besonders einfache Möglichkeit bieten, um Videos und Selfies "auf unglaubliche und einzigartige Weise" festzuhalten. So lassen sich beispielsweise Gruppen-Selbstportraits aus der Luft leichter fotografieren. Für das Aufnehmen von Fotos stehen unterschiedliche Modi zur Auswahl, unter anderem ein Modus, der die Drohne autonom in der Luft hält, damit auch der "Pilot" entspannt teil des Bildes werden kann.

Nicht nur die Foto- und Video-Drohne selbst ist durch das kompakte Format für Technik-Fans interessant, sondern auch das Zubehör. Sowohl für das iPhone 6 als auch für das Samsung S7 haben die Entwickler eine Schutzhülle entwickelt, in die sich AirSelfie einfach einschieben und aufladen lässt.

Technische Daten

Während die Ladezeit von 120 Minuten für eine Mini-Drohne aus unserer Sicht auf jeden Fall verschmerzbar ist, fällt jedoch die Kamera-Qualität ins Auge, die mit fünf Megapixeln etwas schwach auf der Brust ist. Im Vergleich: Die integrierte Kamera in einem iPhone 6S bildet 12 Megapixel ab.

Weitere Fakten:

  • Aluminiumgehäuse
  • Maße: 67,4 x 94,5 x 10,6 mm
  • Gewicht: 61 g
  • Kontroll-Distanz: 20 m
  • Video: 1080 p / 30 fps – Foto: 5 Megapixel
  • im Lieferumfang enthalten: 30 cm USB-Kabel - Aluminiumgehäuse
  • Built-in Mirco SD: 4 GB
  • 2.4G Wi-FI
  • Motor: 7,4 V, 8000 KV (1 cm Durchmesser)

Hinweis: Im April 2016 haben wir über ROAM-e berichtet, einer Mini-Drohne aus den USA. Dieses Exemplar punktet mit integrierter Gesichtserkennung und einer Kontroll-Distanz von 25 Metern. Mit 499 US-Dollar ist ROAM-e im Vergleich zu AirSelfie allerdings kein Schnäppchen.

+++ Update +++

Der Preis schien den Käufern von ROAM-e wenig auszumachen, denn momentan kann man die fliegende Selfie-Kamera nicht erstehen - sie ist ausverkauft.

Hier erfährst du mehr über: Video-Streaming

Sag uns deine Meinung!