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Skills auf dem Smartphone nutzen

Amazons Alexa zum Nulltarif: Reverb-App statt Echo

Geschätzte Lesezeit: ca. 3 Minuten

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von Sandra Spönemann (@die_spoent_wohl)-

Wer ohne Fire TV Fernbedienung oder Echo-Lautsprechern in den Genuss von Amazons digitaler Assistentin Alexa kommen möchte, kann diese per App jetzt problemlos – inklusive einem Großteil der sogenannten "Skills" – auch ohne zusätzliche Hardware testen.

Test-Tipp

Probiert den Sprachbefehl "Alexa, starte Auftrag" aus. Dann beginnt ein Detektivspiel, dass ihr ausschließlich via Sprache steuert. Es gilt einen kniffeligen Auftrag zu erfüllen!

Services per Sprachsteuerung zu nutzen, hat vor allem den Vorteil, dass dabei wunderbar andere Dinge simultan erledigt werden können, für die wir definitiv zwei Hände brauchen. Zum Beispiel den Hausputz erledigen oder Infos abrufen, während man entspannt in der Wanne liegt. Kein Wunder also, dass sich Amazons Echo-Lautsprecher - so spiegeln es jedenfalls die Kundenrezensionen wieder - großer Beliebtheit erfreuen. Wer die künstliche Intelligenz Alexa testen möchte, ohne sich gleich die entsprechende Hardware zuzulegen, für den empfiehlt sich die Installation von 'Reverb for Amazon Alexa'.

Die kostenlose App steht sowohl im App Store als auch im Google Play Store zum Download bereit und fungiert nach erfolgreich verknüpftem Amazon-Account als Smartphone-Schnittstelle zu Alexa. Eine der beliebtesten Funktionen, das Musik-Streaming von Spotify, ist mit Reverb aus lizenzrechtlichen Gründen zwar nicht möglich, andere Skills lassen sich aber problemlos aktivieren. Das Design der App ist dabei äußerst clean gehalten, den blau leuchtenden Kreis, der Aktivität anzeigt, haben die Entwickler von den Echo-Lautsprechern grafisch in die Anwendung überführt.

Reverb Screenshot

Die Benutzeroberfläche ist optisch an die Echo-Lautsprecher angelehnt.

(Screenshot)  reverb.ai 

Reverb Screenshot

In den Einstellungen finden ihr unter anderem die "Alexa Begleit-App", in der ihr eine Chronik der von euch genutzten Skills findet.

(Screenshot)  reverb.ai 

Reverb Screenshot

Eine Verknüpfung mit einem Amazon-Konto ist unabdingbar.

(Screenshot)  reverb.ai 

Reverb Screenshot

Falls euch im ersten Moment nichts für einen Test des Services einfällt, findet ihr unter "Things to try" ein paar Ideen.

(Screenshot)  reverb.ai 

Reverb Screenshot

Die Benutzeroberfläche ist optisch an die Echo-Lautsprecher angelehnt.

(Screenshot)  reverb.ai 

Reverb Screenshot

In den Einstellungen finden ihr unter anderem die "Alexa Begleit-App", in der ihr eine Chronik der von euch genutzten Skills findet.

(Screenshot)  reverb.ai 

Reverb Screenshot

Eine Verknüpfung mit einem Amazon-Konto ist unabdingbar.

(Screenshot)  reverb.ai 

Reverb Screenshot

Falls euch im ersten Moment nichts für einen Test des Services einfällt, findet ihr unter "Things to try" ein paar Ideen.

(Screenshot)  reverb.ai 

Für Reverb gelten die gleichen Datenschutzrichtlinien wie für die Echo-Nutzung

"Amazon verarbeitet und speichert Audio- und andere Daten in der Cloud, um unsere Dienstleistungen anzubieten und zu verbessern. Zudem werden Informationen möglicherweise mit Drittanbieter ausgetauscht, um ihre Anfragen zu bearbeiten", heißt es in den Amazon-Bestimmungen, denen ihr auch bei Nutzung der Reverb-App zustimmen müsst. Da Alexa eine Künstliche Intelligenz mit der Fähigkeit zu Lernen ist, müssen Audiodaten logischerweise gespeichert werden. Das muss jedem klar sein, der einen solchen Service nutzt. Sicherheit wird dort, wo Transaktionen stattfinden, aber trotzdem gewährleistet: In der Alexa-App oder in eurem Amazon-Kundenkonto könnt ihr einen Bestätigungscode festlegen, der grundsätzlich abgefragt wird, bevor über Alexa eine Online-Bestellung aufgegeben werden kann.

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