Google stellt Support ein

Bye-bye Gingerbread: Android 2.3 wird bald nicht mehr unterstützt

Foto von Sebastian Hardt

von Sebastian Hardt (@hardtboiled)-

Auf Smartphones und Tablets mit Android Gingerbread beziehungsweise Android Honeycomb werden schon bald nur noch wenige Apps aus dem Play Store laufen - denn ein für das Frühjahr 2017 angesetztes Update für 'Google Play Dienste' wird dann nur noch Android-Versionen unterstützen, die nicht älter als Android 4.0 sind.

Nutzt ihr noch die Android-Versionen Gingerbread (Version 2.3) oder Honeycomb (Version 3.0)? Dann gehört ihr laut Statista nicht nur zu einer verschwindend kleinen Minderheit unter den Nutzern des Google Betriebssystems. Auch werden schon bald viele eurer Apps möglicherweise nicht mehr auf eurem Device funktionieren.

Welche Version habe ich?

Um herauszufinden, unter welchem Android euer Smartphone läuft, öffnet ihr das Einstellungs-Menü. In den Optionen findet ihr unter dem Menüpunkt 'Geräteinformationen' eure Android-Version.

Grund dafür ist die App 'Google Play Services'. Viele Apps setzen voraus, dass die genannte Software, die unter anderem dafür zuständig ist, sämtliche Apps aus dem Play Store auf dem neuesten Stand zu halten, auf eurem Android-Gerät installiert ist - sonst laufen sie mitunter gar nicht oder nicht einwandfrei. Im Android Developers Blog wurde jetzt bekanntgegeben, dass mit der Anfang 2017 erscheinenden Version 10.2.0 sämtliche Android-Versionen, die älter als Android Ice Cream Sandwich (4.0.1) sind, nicht länger unterstützt werden.

Viele App-Entwickler bieten bereits schon jetzt keinen Support mehr

Das bedeutet, dass sobald die neue Version des Dienstes erschienen ist, viele Apps auf älteren Geräten schlicht aufhören werden zu funktionieren - es sei denn, die App-Entwickler entschließen sich dazu, extra eine Version zu veröffentlichen, die mit Honeycomb oder älter kompatibel ist. Da die aktuelle Verbreitung dieser Versionen im unteren, einstelligen Prozentbereich liegt, werden diesen Aufwand aber vermutlich nur die wenigsten betreiben.

Die Android-Verantwortlichen haben sich eigenen Aussagen zufolge zu diesem Schritt entschieden, weil ohnehin viele App-Entwickler bereits keinen Support mehr für die überholten Betriebssystem-Versionen anbieten. Zudem könne man den Android-Entwicklern durch die Einstellung des Supports auch endlich robustere Tools und mehr Geschwindigkeit zur Verfügung stellen.

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