Minority Report im Schlafzimmer

Digitaler Assistent in deinem Spiegel - Daptly vereint Alexa und Gestensteuerung

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von Dennie Beneke (@debeneke)-

Digitale Assistenten liegen im Trend und verzeichnen auch 2017 ein hohes Absatzpotenzial, jedoch beschränken sie sich vor allem auf die Entgegennahme per Sprachbefehl. Mit dem 'Daptly Display' fügen die Gründer hinter dem smarten Bildschirm die Gestensteuerung hinzu.

Gegenstände wie Smartphones oder Tablets, die uns heutzutage wie selbstverständlich den Alltag erleichtern, basieren nicht selten auf Grundlage findiger Science-Fiction-Autoren, die zum damaligen Zeitpunkt über diese Art Fortschritt nur träumen konnten. Gleiches gilt auch für Sprachassistenten - angefangen bei Apples 'Siri', dessen zarte Frauenstimme bereits seit 2011 auf iPhones Sprachbefehle entgegennimmt und anschließend mit Rat und Tat zur Seite steht.

With gesture, [...] Daptly is creating an entirely new interface that no one has figured out yet

KC Beard, Cofunder Daptly

Die Gründer des 'Daptly Displays' dürften im Gegensatz zu Herstellern herkömmlicher Sprachassistenten wohl weniger 'Star Trek', dafür umso öfter den Film 'Minority Report' gesehen haben - neben der üblichen Sprachbefehlseingabe erkennt der Assistent auch Gestensteuerung und sein Gegenüber mithilfe von Gesichtserkennung. Das Ganze natürlich nicht über kleine Audio-Empfangsgeräte wie das Echo Dot oder Google Home, sondern über ein smartes Display, das sich hinter einem Zimmerspiegel tarnt.

Spieglein, Spieglein... Daptly, wie ist das Wetter?

Den digitalen Assistenten kann man in zwei Ausführungen erwerben: Zum einen als sogenannte 'Picture Frame' Variante, die für die Wiedergabe von Bildersammlungen gedacht ist - um den Wohnbereich zu verschönern. Zum anderen gibt es Daptly als Spiegel-Variante. In beiden Versionen könnt ihr mithilfe von Sprach- und Gestensteuerung verschiedene Funktionen aktivieren. So lasst ihr euch von Daptly beispielsweise das aktuelle Wetter anzeigen, die Termine vom Kalender vorlesen oder Webseiten aufrufen, die ihr mit Wischbewegungen umblättert.

Der Assistent lässt sich zudem mit smarten Haushaltsgegenständen verknüpfen und ordnet Personen mithilfe von Gesichtserkennung zu. Zumindest in der Theorie, denn bis auf das sehr futuristisch wirkende Video kann man den Assistenten noch nicht in Aktion erleben. Auf der offiziellen Webseite ist der Termin für die Auslieferung auf Ende des Jahres terminiert.

Neben der eigenen Sprach- und Gestenerkennung durch den Daptly-Assistenten ist außerdem noch Amazons Alexa mit dem Gerät verknüpft, um zusätzlich auf die Funktionen von Amazons künstlicher Assistenz zugreifen zu können.

Aber seht selbst, was Daptly auf dem Kasten hat.

Hier erfährst du mehr über: Alexa

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