Diese coolen Apps könnten uns erwarten

Entwickler zeigen, was mit der iPhone-Kamera in Zukunft möglich ist

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von Benjamin Krämer -

In den letzten Tagen und Wochen gab es viel Spott und Häme für Face ID, das neue Gesichtserkennungs-Tool von Apples iPhone X. Es gibt sie aber auch, die guten Nachrichten über die dahinterliegende Kameratechnologie 'TrueDepth'. Ein Entwickler aus Taiwan zeigte jetzt, was sich bereits in einer frühen Phase mit dem Kamera-Sensoren-System anstellen lässt.

Wann immer eine neue Technologie auf den Markt kommt, wie jetzt mit der TrueDepth-Kamera beim iPhone X, gibt es Spott und Hohn. Das ist im Grunde keine Überraschung, da neue Technologien bei ihrer Einführung nur in den seltensten Fällen ausgereift sind. Wie auch? Zur finalen Reife braucht es die Mitarbeit von Experten auf der ganzen Welt, die jedem Bit und Byte auf den Zahn fühlen.

Die positiven Seiten dieses Prozesses kann man jetzt sehen: Erste Entwickler haben sich die Funktionen der neuen iPhone-Kamera zunutze gemacht und Face-Mapping-Tools geschrieben. Durch die Sensoren der Kamera, die für Face ID das Gesicht seiner Nutzer scannen kann, inklusive der Mimik und Gestik. Apple nutzt diese Funktion bisher dafür, zwölf Animojis anzubieten, die dem eigenen Gesichtsausdruck entsprechen.

Die Welt der iPhone-Kamera könnte sich vergrößern

Als einer der Ersten hat sich der taiwanische Visual-Effects-Artist Elisha Hung die Rohdaten des Kamerasystems vorgeknöpft. Er nutzte Apples neues Augmented-Reality-Tool 'ARKit', um die Scans von seinem Gesicht in ein gerendertes 3D-Modell zu übersetzen. Dabei zeigt sich auch, wie erstaunlich genau die Kamera Gesichtsausdrücke verarbeiten kann. Es sieht nicht nach viel aus, aber die Tatsache, was damit geschafft wurde zeigt, was die Zukunft noch bringen könnte. Besonders für virtuelle Umgebungen und dort eingesetzte Avatare wären endlich realistische Modelle denkbar. Auch in der Telefonie oder Maskenherstellung ist eine Anwendung wahrscheinlich. Einem Entwickler ist es bereits gelungen, mithilfe von TrueDepth sein eigenes Gesicht im 3D-Drucker auszudrucken.

Eine kurze Demo des taiwanischen Entwicklers seht ihr hier:

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