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Google: Online User-Daten werden zukünftig mit Offline-Käufen verknüpft

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von Sandra Spönemann (@die_spoent_wohl)-

Das Sammeln von Nutzerdaten über das Internet bekommt eine neue Dimension, denn nun beginnt Google damit, euch auch bei Offline-Einkäufen über die Schulter zu schauen. Wer in Google Services eingeloggt ist und das Offline-Tracking verhindern will, sollte besser keine Kreditkarten beim Shopping verwenden.

Durch diverse Partnerschaften mit Data-Tracking-Unternehmen hat Google laut eigener Aussage bereits Zugriff auf 70 Prozent der Kredit- und Debitkartentransaktionen in den USA. Diese Daten werden verknüpft mit den Informationen, die über das Klicken auf Werbeanzeigen im Internet enstehen.

Weshalb möchte Google euch offline tracken?

Der Suchmaschinen- und Technologiekonzern möchte seine Geschäftskunden durch eine Analyse der gesammelten Daten besser informieren können. Kaufleute werden so in die Lage versetzt, mit Hilfe von Google zu erkennen, in welchen Fällen Klicks auf digitale Anzeigen zu Käufen in stationären Ladengeschäften geführt haben. Ziel ist es, das Online-Marketing so effizient wie möglich zu gestalten.

Auf den ersten Eindruck wirkt es beunruhigend, dass unsere Privatsphäre nicht einmal offline gewahrt bleibt. Srifhar Ramaswamy, der bei Google für die Bereiche Werbung und Handel zuständig ist, möchte mögliche Sorgen hinsichtlich des Datenschutzes zerstreuen. Er beschreibt das Programm als "secure and privacy safe". Durch die Anonymisierung der Daten könnten keine Rückschlüsse auf konkrete Personen gezogen werden. Ob dem so ist, wird der User jedoch nicht in Erfahrung bringen können. Zudem bleibt ein gewisses Restrisiko, falls Datensätze dieser Art in die falschen Hände fallen.

Hier erfährst du mehr über: Google und Datenschutz

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