Mehr Freizeit für alle

KIs nehmen uns die Arbeitsplätze weg - toll, sagt Bill Gates

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von Benjamin Krämer -

In einem Interview mit 'Fox Business' äußerte sich Bill Gates wieder einmal zu unserer Zukunft mit Künstlicher Intelligenz. Anders als die allgemeine Angst vor der Veränderung (und bösen Robotern), sieht er es zwar als sicher an, dass KIs uns letztendlich sämtliche Arbeit abnehmen werden, aber darin auch eine große Chance.

Bill Gates ist nicht nur einer der reichsten Menschen der Welt und großzügiger Philanthrop, nein, er äußert sich auch nach wie vor gerne zu trendigen Tech-Themen und Zukunftsfragen. Als jemand, der bei der Computerrevolution ganz vorne dabei war, wird ihm auch Gehör geschenkt. Dieses Mal geht es um das 'nächste große Ding' und das ist, da sind sich so ziemlich alle Forscher einig, künstliche Intelligenz.

In einem Interview mit Fox Business erklärte er, dass die Entwicklung von KIs und Robotern sich massiv beschleunigt habe und dieser Trend sich noch intensivieren wird. In den nächsten Jahren und Jahrzehnten sieht er eine Entwicklung, die sämtliche menschliche Arbeitnehmer durch Maschinen ersetzt haben wird. In seinen Augen sei das aber kein Grund für Panik, sondern eine ziemlich gute Sache - wenn wir uns rechtzeitig darauf einstellen.

Mehr Freizeit dank künstlicher Intelligenz

KIs werden laut Gates schon in naher Zukunft sämtliche produzierenden Jobs übernommen haben

"Wenn wir mit weniger Arbeitsaufwand doppelt so viel produzieren können wie heute, wird der Sinn der Menschheit nicht mehr darin bestehen, hinter einem Tresen zu sitzen und Sachen zu verkaufen", erklärt Gates gegenüber Fox Business und sieht in der fortschreitenden Maschinisierung und Robotisierung die Chance für neue, sinnstiftendere Tätigkeiten in vielen Bereichen.

Er argumentiert, dass sich damit eine neue Situation präsentieren wird, die wir als Chance zur Veränderung und Beendigung eintöniger, nicht glücklich machender Jobs ansehen sollten. Das Problem ist nur, dass die Entwicklung viel schneller voranschreite, als wir uns ihr anpassen können.

Das klingt erst einmal nicht schlecht: Wenn Maschinen sämtliche Nahrungsmittel, Häuser und Konsumgüter für uns herstellen, können wir uns unseren wirklichen Interessen widmen. Wie eine Gesellschaft diesen rasanten Wandel aushalten wird, ist allerdings längst nicht klar - man denke nur einmal an die industrielle Revolution, die Millionen Leben gefordert hat. Fest steht jedenfalls, dass sich die Netzkultur auf sämtliche Lebensbereiche ausbreiten wird: E-Mails im (selbstfahrenden) Auto beantworten, über AR-Brillen Reddit checken und zuhause mit der digitalen Assistentin flirten und sie für uns Wikipedia-Artikel rezitieren lassen.

Ist das eine gute Sache, oder wird daran unsere Gesellschaft zerbrechen? Was denkt ihr?

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