Neue Eindrücke aus Florida

Magic Leap lässt reale und virtuelle Welt miteinander verschmelzen

Foto von Eike Betsch

von Eike Betsch (@bulltosh)-

Die AR-Macher von Magic Leap aus Florida haben mal wieder ein Lebenszeichen von sich gegeben. Viel ist von dem Google gesponserten Start-up-Unternehmen nicht bekannt, trotzdem haben sie es geschafft, über die letzten Jahre Millionen Dollar an Geldern zu sammeln, um ein auf der Nase tragbares virtuelles Display zu erschaffen.

Neue Info-Häppchen für die wartenden Fans

In den letzten Wochen hat das Team um Gründer Rony Abovitz gleich mehrmals den Schleier des Schweigens gelüftet. So durften Studenten des MIT und ein Reporter des Wired-Magazins die gut geschützten Hallen der Augmented-Reality-Forscher betreten.

Eine Mischung aus Linse und Chip ist eine der nun bekannt gewordenen Neuerungen, die sich Lichtfeldtechnologie nennt. Dadurch soll das natürliche Sehverhalten des menschlichen Auges nachgeahmt werden. Somit soll der sogenannte "Screen-Door-Effekt" ausgemerzt werden, mit anderen Worten einzelne Pixel sollen nicht mehr zu sehen sein.

Ob Magic Leap nur an einer Brille oder auch an einer Software arbeitet ist derzeit allerdings noch nicht bekannt. Auch das vor über einem Jahr versprochene Developers-Kit steht noch nicht zur Verfügung, sodass auch über diese Schiene keinerlei Rückschlüsse gezogen werden können. Hier sind die HoloLens von Microsoft und die Meta 2 Augmented-Reality-Brille von Meta im Vorteil, da diese schon Prototypen an Entwickler versandt haben.

Neue Einblicke in die verbesserte Realität

Im Zuge des Besuchs der Kollegen vom Wired-Magazins hat Magic Leap ein neues Video veröffentlicht, welches wie zuvor in den eigenen Büroräumen spielt. Hier wird unter anderem gezeigt, wie sich die AR-Brille auf den allgemeinen Arbeitsalltag auswirken kann, jedoch auch wie zwischendurch mal ein kleines Päuschen zur Entspannung auszusehen vermag.

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