Einstieg in die Welt der Robotik

mBot: Do-it-yourself-Roboter für Kinder und Einsteiger

Geschätzte Lesezeit: ca. 2 Minuten

Foto von Michael Springer

von Michael Springer -

Seinen eigenen Roboter zusammenbauen, ihn selbst programmieren und schließlich durch die Wohnung fahren lassen? Mit dem mBot kein Problem: Der unterhaltsame Roboter-Baukasten richtet sich speziell an Kinder und vermittelt ihnen spielerisch nützliches Grundlagenwissen.

Den Kindern gehöre die Zukunft, wird gesagt. Wer sich allerdings die Trends unserer Zeit anschaut, mag sich fragen: Gehört sie nicht eher den Robotern? Gefühlt geht es in Sachen KI und Robotik jeden Tag einen Schritt voran. Der mBot soll Kinder und Jugendliche daher frühzeitig an die Technik der Zukunft heranführen und ihnen nebenbei spielerisch einige Grundlagen der Programmierung oder Roboterkonstruktion beibringen. Hergestellt wird er von der chinesischen Firma Makeblock, die sich auf Roboterbausätze spezialisiert hat.

Wir haben auf der CeBIT einen mBot ergattert und ihn uns näher angeschaut. Wie wir ihn auspacken und zusammenbauen, seht ihr in unserem Video:

mBot, der freundliche Baukasten-Roboter

Bevor sich der mBot zum Leben erwecken lässt, muss er aus etwa 40 Einzelteilen zusammengesetzt und richtig verkabelt werden. Dank der eindeutigen, gut bebilderten Anleitung ist das allerdings kein Problem – an kniffligen Stellen helfen gegebenenfalls die Eltern. Schrauben, Muttern und Werkzeug sind allesamt im Lieferumfang enthalten, lediglich Batterien gilt es vorab zu besorgen.

With so many technological advances today, coding is the new modern day language for children to express their ideas, while developing logical thinking skills.

Jasen Wang, Gründer und CEO von Makeblock

Nach 15 bis 30 Minuten ist der mBot schließlich zusammengebaut und wartet auf Befehle – via USB, Bluetooth oder 2.4G-Adapter lässt sich der Roboter mit dem Computer oder Smartphone verbinden. Der verbaute Mikrocontroller orientiert sich stark an Arduino-Boards und ist auch mit diesen kompatibel. Programmiert wird der mBot mit mBlock, einer Programmier-Software mit grafischer Oberfläche, die nach dem Drag-and-Drop-Prinzip funktioniert und auf Scratch basiert. Beim Programmieren leider kaum zu verhindern: Alle Code-Zeilen und Kommandos sind ausschließlich in englischer Sprache.

Funktionieren die Programmierungen, kann der mBot etwa einer vorgezeichneten Linie folgen oder verschiedenen Hindernissen selbstständig ausweichen. Wie bei solchen Systemen üblich, zieht hier allein die eigene Fantasie die Grenzen: Der mBot lässt sich beliebig mit verschiedensten Bauteilen kombinieren und zum "Traumroboter" formen. Wem etwa LEGO MindStorms gefallen hat, der dürfte auch mit dem mBot seine Freude haben.

Eike zeigt euch, wie das Ganze in Bewegung aussieht:

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