Unerwartete Enthüllung

Unknackbar? Kaspersky stellt eigenes Betriebssystem vor

Foto von Sebastian Hardt

von Sebastian Hardt (@hardtboiled)-

Kaspersky, den meisten wohl eher ein Begriff als Hersteller von Sicherheits-Software, hat ein eigenes Betriebssystem angekündigt. Eugene Kaspersky, Chef der russischen Firma, hält mit seinem Optimismus nicht hinter dem Berg: Das System sei unknackbar, sagt er.

Kasperskys OS-Projekt, das wegen seines Geburtstages am 11. November vor 14 Jahren intern schlicht '11-11' genannt wird, lag lange Zeit auf Eis. Nach einer gefühlten Ewigkeit gibt es jetzt ein neues Lebenszeichen des ehrgeizigen Projekts: Das in der Hauptsache für Netzwerke mit "extremen Sicherheitsanforderungen" konzipierte OS soll vornehmlich in der Wirtschaft und im 'Internet der Dinge' Anwendung finden.

"All the popular operating systems aren’t designed with security in mind, so it’s simpler and safer to start from the ground up and do everything correctly. Which is just what we did."

Eugene Kaspersky

In einem Blog-Eintrag verkündet Kaspersky-CEO Eugene Kaspersky vollmundig, dass Cyberkriminelle sich am neuen OS die Zähne ausbeißen werden – es sei denn sie besitzen einen Quantencomputer. Diese sind jedoch nicht nur noch lange nicht reif für den Massenmarkt, die wenigen bereits existierenden dieser Superrechner sind zudem schlicht unbezahlbar.

Sicherheit an erster Stelle

Kaspersky gibt an, das OS von der Pike auf neu und mit Verzicht auf eine Linux-Plattform konzipiert zu haben. Als erster OS-Hersteller, so der CEO, habe Kaspersky bei der Entwicklung ausdrücklich Sicherheit in den Vordergrung gestellt. Die neuerlichen Attacken auf IoT-Geräte könnnten, so seine Hoffung, mit dem Einsatz seines Betriebssystems besser vereitelt werden.

Zunächst ist das neue Betriebsystem lediglich auf einem Layer-3-Switch erschienen und damit offenbar für den Hausgebrauch noch nicht angepasst. Dies allerdings wird sich vermutlich bald ändern - weiterführende Informationen sollen schon bald folgen.

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