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Unterwasser-Drohne: Roboter-Fisch BIKI filmt in 4K

Geschätzte Lesezeit: ca. 2 Minuten

Foto von Sandra Spönemann

von Sandra Spönemann (@die_spoent_wohl)-

"Der erste bionisch drahtlose Roboter-Fisch der Welt" - so bewirbt Robosea die eigene Unterwasser-Drohne, die für viel Aufmerksamkeit sorgen dürfte, wenn die Hersteller halten, was die Produktbeschreibung verspricht. Auf Kickstarter ist die Crowdfunding-Gemeinde jedenfalls begeistert.

Klein und handlich, ausgestattet mit Flossen wie ein echter Fisch, soll BIKI den Drohnenmarkt revolutionieren. Durch ein ausbalanciertes Schwimmverhalten und dem automatisierten Ausweichen von Hindernissen soll BIKI eine besonders komfortable Form der Unterwasser-Fotografie ermöglichen. Obwohl die entsprechende Kampagne auf Kickstarter noch 53 Tage läuft, wurde das Finanzierungsziel von 20.000 US-Dollar bereits weit übertroffen. Bisher spendeten 184 Unterstützer 102.756 US-Dollar. An Interesse scheint es nicht zu mangeln.

Technische Daten - das soll BIKI können:

Laut Angaben der chinesischen Entwickler schwimmt BIKI recht gemächlich mit 1,8 km/h durchs Wasser und ist mit 55 dB - das entspricht normaler Gesprächslautstärke oder leisem Radio - relativ unauffällig unterwegs. Besonders vor Korallenriffen könnten dem fischähnlichen Roboter so tolle Aufnahmen gelingen. Ziemlich genial ist die Reichweite: Fast 60 Meter tief darf mit BIKI getaucht und die Unterwasserwelt erkundet werden.

BIKI - Technische Daten

Die technischen Daten lassen Optimismus aufkeimen. Mit BIKI könnten geniale Aufnahmen gelingen.  

Quelle: (Screenshot)  Robosea 

BIKI - Technische Daten

Die technischen Daten lassen Optimismus aufkeimen. Mit BIKI könnten geniale Aufnahmen gelingen.  

Quelle: (Screenshot)  Robosea 

Bezogen auf die Kamera-Qualität soll BIKI in der Lage sein, 4K Ultra HD Videos in einem Weitwinkel von 150 Grad aufzuzeichnen. Wie bei den fliegenden Artgenossen wurde auch beim Roboter-Fisch an einen Stabilizer gedacht, um die Drohne in der Horizontalen zu halten. Insgesamt darf Videomaterial bis zu 120 Minuten Länge aufgenommen werden. Allerdings bietet BIKI nur 32 GB internen Speicher, Slots für weitere Speicherkarten scheint es nicht zu geben. Sofern BIKI die Bilddaten ausreichend komprimiert, lässt sich damit jedoch schon einiges anstellen.

Da die Lichtverhältnisse unter der Wasseroberfläche nicht immer optimal sind, wurde BIKI mit zwei kleinen Scheinwerfern von 114 Lumen ausgestattet. Allein der Lumen-Wert sagt jedoch noch nicht alles über die Lichtqualität aus. Da keine weiteren Angaben, zum Beispiel zur Strahlweite und Lichtfarbe auf Kickstarter aufgeführt sind, kann man an dieser Stelle nur hoffen, dass die zwei Lichtquellen ausreichen.

Hersteller Robosea erlaubt eine Festlegung der Schwimmroute, was unter anderem durch ein integriertes GPS-Modul ermöglicht wird. Die GPS-Daten sorgen außerdem dafür, dass ihr den Standort permanent abrufen könnt und der Roboter-Fisch automatisch zu seiner Basis zurückkehrt.

Im Vergleich zu anderen unbemannten Unterwasser-Drohnen, die häufig mit einem Propeller angetrieben werden, wurde bei der Entwicklung von BIKI auf eine drahtlose Steuerung, eine geringe Größe und eine geringe Verletzungsgefahr Wert gelegt. Laut Robosea kann der Roboter-Fisch auch problemlos in Pools von Kindern verwendet werden.

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